Foto und Film

Rund ums Fotografieren und Filmen, sowie Fotobearbeitung

Wer hätte gedacht, dass sich aus meiner kleinen Whoaaawrummm…pfniiiek-Überschrift einmal eine ganze Reihe entwickeln würde… nun, einer, ganz sicher, aber das bin nicht ich, sondern mein Kumpel, der mich vorletztes Wochenende mal wieder auf den Lausitzring schleppte. Dieses Mal ist er nicht selbst gefahren, dieses Mal haben wir beide fahren lassen. Und wieder einmal hat es gehörig gestunken natürlich nach Benzin, Gummi, Bratwurst und Bier. Wir waren letzten Samstag bei der DTM-Qualifikation.
Nun könnte ich googeln, was das denn genau ist, denn für mich, sind da lediglich ein paar Autos im Kreis gefahren. Aber da ich das alles ohnehin nur halbwegs richtig wiedergeben könnte, gibt es, wie gewohnt, nur ein paar Eindrücke vom Wochenende und den kostenlosen aber wenig hilfreichen Hinweis, dass das Fotografieren von fahrenden Autos mit überhöhter Geschwindigkeit man gar nicht so einfach ist.

Achso, ja! Ein kleines Video habe ich auch noch. In einer der Pausen hat der Obertodesteufels- und Enge-Kurven-Weltrekord-Fahrer Terry Grant noch ein wenig von seinem Können zur Schau gestellt. Das fand dann ausnahmsweise auch mal ich interessant.

Nachdem ich immer und immer wieder am mosern war, dass ich beim Fotografieren so viel Ausschuss habe und die ganze Knipserei mit einer anderen Kamera vermutlich viiel entspannter von statten gehen würde, hatte ich in den letzten Tagen endlich ein Einsehen. Ich sagte mir: Also guut, du kriegst eine neue Kamera, dann will ich davon aber nichts mehr hören und du wäscht gefälligst regelmäßiger mein Auto! So froh, endlich nachgegeben zu haben fiel mir gar nicht auf, in was für eine Falle ich da tappen würde und kaufte direkt eine neue Fotoknipsmaschine. Das war dann auch der Grund, warum ich am Freitag nicht mehr das Behind-the-Scenes fertig bekam. Sonst war ich immer mit meiner treuen Kompaktknipse Panasonic Lumix DMC-FX 07 unterwegs, die im freien Feld wirklich schöne Bilder macht und in der Hosentasche nicht unangenehm aufträgt. Ganz anders sieht das nun mit der neuen Nikon D5100 SLR-Digitalkamera aus … dafür werde ich erst einmal neue Hosen anschaffen müssen.
Natürlich ist dies ein ganz anderes Kaliber in der Fotografie, auch wenn sie als Einsteigerkamera geführt wird, ist hier noch eine Menge zu lernen. Das alles fange ich jetzt gerade erst an zu erfassen und ich hoffe, dass ich dafür zukünftig noch viel Zeit finden werde. Es macht auf jeden Fall Spaß, nur hat sich die Menge an Ausschuss-Bilder, was den jetzigen Stand angeht nur minimal verringert. Heute war ich mal wieder im Garten meiner Eltern unterwegs. Hier findet man auf die Schnelle einfach interessante Motive, mit denen man ein wenig üben kann. Viel Gutes ist dabei noch nicht herumgekommen außer ein paar der üblichen Blümchenbildern und einem Videoschnipsel mit einem wirklich interessanten Einblick in die Welt zweier Spinnen, die beide kaum größer als 1 Zentimeter sind, wenn sie die Beine ausstrecken. Ich bin begeistert, was für Bilder sich mit dem normalen Objektiv schon einfangen lassen und freue mich, auf die Dinge, die ich noch lernen kann um meine Ergebnisse zu verbessern. Momentan hatte ich dafür noch nicht so viel Zeit. Ich musste mein Auto waschen …. Ich hatte zwar im Gegensatz zum unten eingebundenen Film bei den Fotos kein Stativ zur Hand aber schaut einmal selbst:

 

Das Video kann auch in HD betrachtet werden:

(Der Nachbar röhrte im Hintergrund mit seinem Rasenmäher herum, weswegen ich den Ton durch eine Spur aus einem anderen Film ersetzt habe, der hier in einer Schleife spielt)

Gestern war ich mit meinen Kollegen auf einer Radtour durch die Vierlanden. Ursprünglich war geplant, das wir eine Gruppe von ca. 15- 20 Personen zusammenbekommen. Die Leistung des diesjährigen Sommers war aber wohl nicht sehr vertrauenerweckend, so dass sich inklusive mir nur fünf Personen auf den Sattel schwangen. Alles alte Radfahr-Kameraden … Lederärsche, wie sie im Buche stehen … und ich eben. Ich war obendrein der mit Abstand Jüngste in der Gruppe – Eine Schande im Hinblick darauf, was folgte.

Zum Glück legte unser Tourplaner, welcher sich selbst mit einem alten Hollandrad ausbremste ein sehr gemütliches Tempo vor und so war die eigentliche Tour durch die Vierlanden  mit einer ungefähren Strecke von nicht ganz 40 km recht gemütlich, entspannt und interessant. Ich bin wirklich froh teilgenommen zu haben, obwohl mich schon seit Donnerstag eine leichte Sommergrippe (Eigendiagnose – weiß nicht mehr, wo mein Arzt wohnt) leicht einschränkte.
Ich war also recht locker dabei, als wir abschließend gemeinschaftlich entschieden, so weit, wie möglich auch mit dem Rad die Heimreise anzutreten. Der Tourplaner und ein weiterer Kollege verblieben direkt vor Ort, hatte sich doch die ganze Tour in deren Heimatgefilden abgespielt. Wir waren also auf dem Rückweg nur noch zu dritt. Tjoa … beide Kollegen hatten ihren Frauen wohl versprochen, rechtzeitig wieder zu Hause zu sein. Mann, war das ein Ritt! Ich bin äußerst ungern der Jammerlappen in einer Gruppe. Hier konnte ich jedoch nicht an mich halten und musste mehrfach um eine Reduzierung des Tempos oder eine Pause bitten. Das Hollandrad war nicht mehr Teil unserer Gruppe. Nun war mein treuer Sechs-Gang-Drahtesel der neben mir schon mindestens 15 Jahre auf dem Buckel hat, das älteste und technisch vollkommen überholte Rad. Dennoch schafften wir es in knapp drei Stunden von Tatenberg nach Neu Wulmsdorf. Dort habe ich mich dann aber von meinem Bruder abholen lassen. Der eine Kollege wohnt dort, der andere Kollege kam direkt mit nach Buxtehude.

Naja, warum schreib ich das hier auf? Natürlich habe ich wieder ein paar Fotos (zwei Panoramen mit langer Ladezeit) mitgebracht, die ich mit euch teilen möchte:

Um hier die Serie der Star Wars-Artikel mal wieder zu unterbrechen, will ich die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und meinen zweiten Gastbeitrag auf diesem Blog veröffentlichen. Ich habe vor ein paar Tagen einige Bilder aufgenommen, die sehr gut zu einigen anderen passen, an dieser Stelle in den letzten Monaten veröffentlicht wurden.

Als ich nämlich aus dem Fenster unseres Flurs schaute musste ich feststellen, dass ein großer Teil des Ausblicks durch ein riesiges nahezu perfektes Spinnengewebe nebst Bewohner verbaut wurde. Ich habe die Gelegenheit genutzt und mit der Fuji FinePix S7000 ein paar Aufnahmen angefertigt. Das Ganze ist sowohl gruselig als auch unglaublich interessant anzuschauen.

Beim Betrachten braucht ihr übrigens keine Angst haben – Alle Bilder sind durch eine stabile Doppelverglasung hindurch aufgenommen worden.

Gestern gegen 20.oo Uhr kündigte sich hier bei uns in Buxtehude der Weltuntergang an, was insofern überraschte, dass hier ansonsten alle Kalender einwandfrei funktionieren. Feiertagskalender, Müllabfuhrkalender, Festtagskallender…. alles in bester Ordnung. Sollte gerade der Maya-Kalander bei uns einem falschen Sonnenlauf folgen?

Nun, hier war ein ziemliches Gewitter mit einer hohen Blitzdichte. Und natürlich bin ich todesmutig erst einmal mit allem, was filmt auf den Balkon gestiefelt um ein paar Bilder für den Blog abzugreifen – schneller Content, ihr versteht schon. Leider ist „Alles, was filmt“ bei mir nur eine Smartphone-Kamera und meine treue Kompaktknipse. Aber Blitze sind auf total dunklem Bildmaterial auch viel dramatischer… Leider ist „Balkon“ bei mir im Hochparterre auch nicht wirklich mit „Aussicht“ verknüpft… aber hey, von hinten erleuchtete Baumsilhouetten die muss man im sechste Stockwerk erstmal finden!

Alles in allem erfüllt dieses Video nur experimentellen Charakter und soll mir weitere Argumente für eine bessere Kamera liefern. Nun viel Spaß… und wer die apokalyptischen Reiter im dichten Regen entdeckt, der möge mir einen Screenshot schicken. Trotz allen Herumschwenkens konnte ich beim besten Willen keinen entdecken. Und heute war auch schon wieder alles gut. Der Maya-Kalender bekommt also noch einmal eine Chance.

 

 

PS: Meine Nachbarn fanden’s nicht so toll, dass ich zwar Sandsäcke in meinem Kellerraum habe aber erst mal den Regen filme, statt den Keller sichern zu helfen. – Ich hätte es ihnen vielleicht nicht erzählen sollen – aber sie hatten gefragt, warum ich schon von vornherein so nass war. Ist aber nochmal alles gut gegangen. Bevor das Wasser die Separees erreichen konnte war der größte Strom dann doch abgesperrt. Es gab halt nur mehr zu schöpfen.

 

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