Selbstverständlich habe ich die vergangene Staffel von „The Clone Wars“ auf Pro 7 verfolgt und natürlich auch zuvor den Kinofilm gesehen. Alles in allem ist das zwar ein anderes Star Wars, aber ein nicht weniger Schlechtes. – Die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen gehört für alte Fans natürlich dazu um der Serie etwas abgewinnen zu können. Mir hat ja schon der Stil der beiden Zeichentrickserien gefallen, der ein völlig anderer war und gerne hätte ich auch die Figuren in diesem Stil besessen. Leider konnte ich sie mir damals nicht kaufen. Lediglich Durge hat mittlerweile seinen Weg in meine Sammlung gefunden und wurde bisher noch nicht ausgepackt. Zu schwierig ist es für mich an diese Figurenserie heranzukommen.

Bei den Figuren zur Computeranimierten Serie zeichnet sich ein völlig anderes Bild. Die Figuren sind scheinbar an jeder Ecke zu bekommen und meiner Meinung nach sogar noch ein Spur netter, als die bisher dagewesenen. Wenn sie auch nicht direkt vergleichbar sind. Das möchte ich gerne an meinen vier neuesten Errungenschaften von Freitag darstellen.

Neuanschaffungen vom 26.06.09

Neuanschaffungen vom 26.06.09

Neu eingezogen im Püppi-Regal sind:
Count Dooku, Assaj Ventress, IG-86 und Destroyer Droid

Fangen wir erst einmal mit etwas Allgemeinen an. So gut wie alle Figuren dieser Serie sind eher fein und leicht modelliert und beinhalten dennoch recht viele Gelenke und Positionierungsmöglichkeiten. Außerdem gibt es bei einigen Figuren aufgesetzte, große Spielfeatures, die sich aber leicht „zurückbauen“ lassen und so auch für den Sammler ein ansprechendes Bild ergeben. Die Farbgebung ist meist dezent aber sehr gut der animierten Vorlage entsprechend. Und nun weiter mit den Details und eigenheiten der jeweiligen Figuren.

Count Dooku

Der Führer der Seperatisten sieht auf dem ersten Blick mit seiner Hakennase und dem finsteren Blick sehr einnehmend aus. Leider ist er von den vier hier beschriebenen Figuren die Schwächste. Aber kommen wir erst einmal zu den positiven Anmerkungen. Das Zubehör ist ausnahmslos dezent und passend. Auffällig ist vor allem das kleine, sehr detaillierte Assaj-Ventress-Hologramm. Weiterhin ist eine zweite rechte Hand mit anmodellierten Blitzen und ein Lichschwert mit dem typischen Bogengriff enthalten. Außerdem ist ein abnehmbarer Kunststoffumhang mitgeliefert. Hier hätte mir ein Stoffteil vermutlich besser gefallen dieser Umhang wirkt besonders im Bereich der Schultern sehr klobig.
Der Graf hat seinem Alter entsprechend recht wenig Gelenke, aber er ist ja nunmal ein abtrünniger Jedi und die Rechte Hand des Sith-Meisters, also wäre die eine oder andere Positioniermöglichkeit eigentlich wünschenswert gewesen. Lediglich die Ellenbogen und Schultern sind mit Kugelgelenken versehen. Beine, Handgelenke und Hüfte sind als einfache Drehgelenke ausgeführt. Der Kopf sitzt auf einer Kugel. In Zahlen also 10 Gelenke.
Das schönste Detail ist der fein gestaltete und bemalte Kopf.

Schultern wie ein Steinbeißer

Schultern wie ein Steinbeißer

Der Graf unter Strom

Der Graf unter Strom

Holographic transmission

Holographic transmission

Nun, Ventress?

Nun, Ventress?

Assaj Ventress

Ganz anders sieht es bei der Handlangerin von Dooku aus. Trotz dem die Figur viel feingliedriger ist läßt sie kaum zu wünschen übrig insbesondere, weil sie wesentlich mehr Gelenke aufweist. Aber fangen wir auch hier wieder mit dem Zubehör an. Auch Assaj kommt mit einem kleinen Hologramm, welches die Kommunikation mit Count Dooku darstellt. Auch dieses sieht sehr schön aus, aber der Hals…. der Hals! Der ist so wahnsinnig dünn, ich mache mir wirklich Gedanken, sollte diese Figur wirklich ihrem eigentlichen Bestimmungszweck, dem Spielen, zugeführt werden. Ich fürchte, da bedarf es keines hochnäsigen Möchtegernjedis und Muttersöhnchens um den Kopf vom Rest des Adels zu trennen. Nun, dem sollte ich mit einem geschützten, unangerührten Standort entgegenwirken können. Weiterhin werden zwei Lichtschwerter mitgeliefert, die laut Packungsangabe zusammensteckbar sind… naja, sie sind es auch , nur zusammenhalten tun sie nicht wirklich, dazu ist vor allem der Kunststoff zu weich, und die Haken zu klein. Einzeln funktionieren sie aber perfekt. Weiterhin trägt die Dame einen Stoffrock und eine Gürtel mit aufwändig gestalteter Schärpe. Der Gürtelverschluss ist aus unerklärlichen Gründen als einzelnes, locker sitzendes Teil hergestellt, welches sich gerne beim Drapieren verselbstständigt.
Wie oben schon angemerkt fallen gerade die vielen Gelenke positiv auf. Dabei sind es de fakto nur zwei mehr als beim Grafen. In den Schulter wurden Kugelgelenke verbaut und unterhalb der Ellenbogen befinden sich Drehgelenke. Die Handgelenke sind steif. Dafür sind in den Füßen und Knien wieder dezente Kugelgelenke zu finden. Die Oberschenkel und die Hüfte wurden wieder über ein einfaches Drehgelenk realisiert. Der Kopf sitzt wie immer auf einer Kugel.
Das schönste Detail sind die dadurch zahlreichen szenenbezogen Positionen, in denen sich die Figur aufstellen lässt.

Jedi! ...

Jedi! ...

Kleine Haken an den Schwertgriffen zum Zusammenstecken

Kleine Haken an den Schwertgriffen zum Zusammenstecken

Meister?

Meister?

IG-86

Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich die Sith-Hexe oder diesen kleinen Killerdroiden aufgrund seiner Positionierfähigkeit favorisieren soll. So hat IG-86 bei seiner Aktivierung ganze 20 Gelenke zur Verfügung um Jedi durch Raumschifflagerräume zu jagen. Dafür fällt das Zubehör etwas spartanischer aus, was ich nicht umbedingt als Anlaß zur Kritik betrachten würde. Es sind zwei Waffen enthalten, welche sich auf einen abnehmbaren „Rucksack“ aufklemmen lassen. In den Füßen, Knien, Ellenbogen, Daumen (!), Handgelenken, dem Bauch und dem Hals sind ein bis zwei einfache Drehgelenke eingebaut. Dies mag erstmal abschrecken. Durch die Kugelgelenke in den Schultern und vor allem aber in den Hüften ist aber dennoch ein sehr großer Spielraum gegeben, mit dem sich die Drehgelenke kompensieren lassen. Die Figur kann sehr viel Spaß machen. Also schönstes Detail würde ich hier die Kugelgelenke in den Hüften werten wollen. Es wäre schön, wenn Hasbro sie weiter bei ihren Figuren einbauen würde. Es gibt zwar schon so mache, diese sind aber noch relativ rar.

Angriff ist die beste Verteidigung

Angriff ist die beste Verteidigung

Kleine Entspannungspause

Kleine Entspannungspause

Destroyer Droid

Der Zerstörerdroide bzw. auch Droideka genannt ist bisher die klobigste Figur, welche ich aus dieser Serie besitze. Dennoch hat sie einige Vorzüge. Auffällig sind vor allem die „Raketen“ an den Unterarmen, welche aufgrund der „Abschussschwänze“ leicht merkwürdig wirken. Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um ein Zugeständnis an die Kinder, die diese Figuren kaufen sollen um damit zu spielen. Damit kann man leben. Noch besser sogar, wenn diese Details, wie hier fast rückstandsfrei demontierbar sind. Sehr schön!
Das Beste an dieser Figur ist der kleine graue Knopf, welcher recht unscheinbar am Hintern der Figur untergebracht wurde. Arme und Oberkörper der Figur lassen sich nämlich in einer leicht angedeutete Kugelform arretieren, welche durch die Betätigung des Knopfes gelöst werden kann und den Droiden aufschnellen läßt. Die Radform wird nicht filmakurat erreicht, aber dennoch handelt es sich um ein schönes Feature, welches wohl leider ein paar Schrauben in der linken Seite erforderte, die das Gesamtbild ein wenig negativ beeinflussen. Aber mal ehrlich, eine Schokoladenseite hat doch jeder. Wenn wir heute schon beim Gelenke zählen sind, dann sollten die sieben teils eingeschränkten Drehgelenke und drei Federgelenke in Ellenbogen und Rücken nicht unerwähnt bleiben.
Als schönstes Detail würde ich die drei kräftigen Beine bewerten. Dies ist nämlich der erste Destroyer Droid in meinem Besitz, der nicht auf den Zehenspitzen steht. Das Fahrgestell läßt sich schön weit aufbiegen.

Mächtige Unterarme

Mächtige Unterarme

Die Lightversion ohne schweres Döns

Die Lightversion ohne schweres Döns

Die Figuren Count Dooku und Assaj Ventress hat Durchde schon einmal wesentlich mehr auf den Punkt hier besprochen (der hat ja auch mehr Übung ;)).

Eine Antwort auf Die Klonkriege halten Einzug

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