„Another one bites the dust“ sangen schon Queen und stellten damit einen sprachlichen Bezug her, der sich heutzutage in unbewusster Form immer weiter verbreitet. Laut Wikipedia ist ein „Bit“ ein „bisschen“ und ein Byte ein „Bissen“. Also ein großes „Bisschen“. Und wenn man, wie von Queen beschrieben in den Dreck beißt, dann hat man den Mund voll Erde oder aber, wie der Lateiner sagt „Terra“. Man hat also einen Terrabite (bzw. Terrabyte) getan.
Natürlich würde kein Informatiker Erde in den Mund nehmen und sie in seinen Computer spucken um ihn leistungsfähiger zu machen… dafür müsste er sich ja an die frische Luft begeben, was dem gemeinen Vertreter dieser Gattung nur im seltensten Falle passiert. Was er eigentlich vorhat ist, dass er seinem System eine „ungeheure“ Menge der kleinsten Speichereinheit hinzufügen möchte – ein Terabyte also. Dabei verschwendet er aber, wenn er sein Fachwissen ins Internet ergießt jedes mal 7 Bit zu viel, indem er ein überflüssiges  „R“ schreibt.
Zum Glück findet Google die richtige Schreibweise „Terabyte“ noch ein wenig öfter als „Terrabyte„.
Um noch einmal auf den Queen-Song zurück zu kommen: Eigentlich lässt sich die Textzeile nicht direkt übersetzen. Im Deutschen würde eher „Noch einer ins Gras beißen“ und Gras im Rechner wäre sicher um einiges ungefährlicher, als Dreck, passt gut zum Stroh im Kopf und gibt eine perfekte Einstreu für die Computermaus.

Leider muss ich anmerken, dass auch mir die fehlerfreie Schreibe nicht gegeben ist. Entgegen anfänglicher Skepsis fand ich die vielen Wortspielmöglichkeiten zum Thema aber zu verlockend um nicht drüber zu schreiben.

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