Der aufmerksame Beobachter dieser Seiten (wobei für mich immer im Raum steht, ob es den überhaupt gibt) wird es kaum für möglich halten, aber ab heute wird dort oben rechts in der Rubrik „Ich lese gerade“ ein anderes Buch als noch in den letzten fünf Monaten zu sehen sein.

Wars Rebel Force 2 - Die Geisel

Ich brauche in der Regel zwar lang ein Buch zu lesen aber fünf Monate für 170 Seiten sind selbst bei mir anormal. Woran hat’s gelegen? Nun im November begann ich meine Regale umzubauen und mir fiel die Comicsammlung der monatlichen Serie mit ihren ersten Bänden in die Hände. So habe ich bis letzte Woche alle 79 Bände noch einmal durchgelesen um mir die Inhalte noch einmal auf’s neue einzuprägen. Und in den letzten Tagen habe ich dann die Lektüren von  Star Wars Rebel Force 2 – Die Geisel zu ende bringen können. Dieses Buch ist Band Zwei einer Jugendbuchreihe, welche als lockere Fortsetzung der Reihen „Jedi Padawan“ (ab 1999), „Jedi Quest“ (ab 2002) und „Der letzte Jedi“ (ab 2005) gilt. Während jedoch alle Bände der vorherigen Reihen mit einer Ausnahme von Jude Watson verfaßt wurden ist es nun Alex Wheeler der die Geschichten fortführt.
Inhaltlich wird sich nun mit den Charakteren der Original Trilogie befasst. Der erste Todesstern ist zerstört und das Imperium versucht herauszufinden, wer der Pilot war, der den glücklichen Schuss abgab. Dabei entwickeln sich interne Konkurrenzkämpfe in der Führungsriege des imperialen Machtapparates. Im ersten Band wurde damit der Killer X-7 vorgestellt, welcher durch einen imperialen Commander in der Führungsriege der Rebellen eingeschleust wurde. Dies kann man detailliert im ersten Band nachlesen. Im zweiten Band rückt er ein wenig in den Hintergrund und es wird eine nahezu eigenständige Geschichte erzählt in der Prinzessin Leia unter überlebenden Alderaaneren neue Rebellen zu rekrutieren versucht, was leider nicht ganz wie geplant verläuft.

Als Jugendbuch in einer langen Fortsetzungsreihe sollte man keinen Roman mit einer großen Geschichte in der sehr lange Charakterstudien enthalten sind erwarten. Die Geschichte ist kurz und griffig geschrieben, verwendet eine leichte Sprache und eignet sich damit beispielsweise auch gut zum vorlesen. Gewaltschilderungen wurden in den Vorgängerreihen von Jude Watson immer sehr milde abgehandelt. In diesem Aspekt ist Alex Wheeler etwas weniger zimperlich überschreitet aber nie die Grenze des für Jugendliche verträglichen. Als erwachsener Leser sollte man also bereits vorher wissen, dass man es hier mit einem Jugendbuch zu tun hat. Es eignet sich übrigens auch aufgrund der kurzen Kapitel und der leichten Sprache hervorragend als Vorlesebuch für jüngere Kinder. Das Besondere an diesem Band ist, dass ein alter Bekannter aus den Vorgängerreihen hier wieder zum Teil der Geschichte wird.

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