Als ich im letzten Artikel davon schrieb, dass Hasbro den Niktos keine Namen geben würde habe ich ein wenig die Situation vereinfacht um mich nicht all zu sehr in der Komplexität der Nikto-Rasse zu vertiefen. Das war natürlich eine aufgeschobene Erleichterung, denn auch in diesem Artikel wird es wieder um einen Nikto gehen. Das Problem bei den Niktos ist, dass sich die Rasse in fünf Untergruppen aufteilt von denen nur drei auf der Leinwand zu sehen waren. Eine dieser Rassen sind die Kajain’sa’Niktos zu denen auch der zuletzt erwähnte Nysad gehört. Und diese spezielle Rasse ist es auch, welche von Hasbro regelmäßig nur als „Nikto“ ohne Namensangabe veröffentlicht wird.

Giran der Kadas'sa'Nikto

Die Kadas’sa’Niktos hingegen, welche durch ein grünes, weniger gehörntes, dafür aber weitaus schuppigeres Aussehen auffallen kommen als Action-Figur, zumindest seit dem es die modernen Figuren gibt, immer mit einem Namen daher. Klaatu aus dem klassischen Skiff-Guards-Cinema-Scene ist dafür ein gutes Beispiel. Und auch Giran, um den es in diesem Artikel geht wurde somit unter seinem Namen veröffentlicht.

Giran ist einer der Schergen Jabbas, dessen Aufgabe darin besteht, Mallakili dem Rancor-Wärter bei seinem Tagewerk zur Hand zu gehen. Aus diesem Grunde trägt er vermutlich auch die gleiche, einfache Lederhaube (vermutlich um den Sabber des Viehs nicht direkt auf den Kopf zu bekommen). Diese Haube ist abnehmbar und passt hervorragend über den Kopf ohne herunterzufallen. Sie passt sogar so gut, dass sie die Kopfbewegungen der Figur nur gering einschränkt. Ich könnte mir vorstellen, dass manch eine Jedi-Kaputze in ähnlicher Form umgesetzt wird – Meine Abneigung gegen Stoffkaputzen habe ich ja schon des öfteren angemerkt.
Als weiteres Zubehör trägt Giran lediglich eine Lanze bzw. Axt, bei der man lediglich erwähnen kann, dass Hasbro mittlerweile bei diesen dünnen Zubehörteilen auf einen sehr stabilen Kunststoff zurückgreift, welcher sich nicht mehr allein durch die Schwerkraft verformt.

Schaut man sich die Figur an, besticht sie durch einen besonderen Detailreichtum was die Bemalung als auch die Gestaltung der Figur angeht. Überall finden sich feine Details, welche farblich hervorgehoben wurden. Nieten an den Lederteilen, Riemen an den Mokassins, Schattierungen auf dem Harnisch, Hörnchen im Gesicht, es gibt sehr viel an dieser Figur zu entdecken und das macht Spaß. Was könnte also den Spaß bei so einer Figur trüben? Eigentlich recht wenig, man muss schon sehr pingelig suchen. Da wären z.B. die Kniegelenke, welche wirklich wunderbar in den Pumphosen versteckt wurden und leider aus diesem Grunde nur sehr wenig zu bewegen sind. Das Gleiche gilt für die Hüftgelenke, welche wie bei vielen Figuren durch die Schürze mit den Werkzeugtaschen nur eine sehr limitierte Bewegung zulassen. Aber die Figur ist nicht zum Führen von Fahrzeugen vorgesehen – zumindest würde ich das als Sammler sagen – und damit kann man sehr gut mit dieser geringen Beweglichkeit der Beine leben.

Damit habe ich in diesem Artikel eine absolute Kaufempfehlung für diese Figur ausgesprochen, sie ist schön, sie stammt aus der Original-Trilogie und – natürlich – handelt es sich um ein Alien, mehr kann man von einer Figur nicht erwarten. Wie viel davon mag die Figur im nächsten Artikel bieten, welche ebenfalls Jabbas Gefolge zuzuordnen ist?

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