Erst jetzt gelingt es mir nach und nach manche Figuren nachzukaufen, welche ich in den Jahren 2003 und 2004 leider verpasst hatte. So erscheinen diese Figuren nun in meiner Rubrik „Neuanschaffung“ obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Zu diesen Figuren gehört auch Tanus Spijek um den es in diesem Artikel geht. Er erschien Anfang 2004 in der SAGA-Serie zu dem Zeitpunkt, als Hasbro in dieser Reihe nicht mehr ausschließlich Episode II-Figuren veröffentlichte und sich wieder verstärkt der Original-Trilogie zuwandte und kurz bevor man sich in einer wahren Repaint-Origie verlor.

Der Elom Tanus Spijek

Für Fans von Jabbas Schergen (und natürlich Alien-Fans wie mich) ist diese Figur eine wahre Freude. Es gibt trotz allem im Star Wars-Universum sehr wenige Aliens mit einem solchen exotischen Design. Die Figur ist ein gutes Stückchen größer als die heutigen menschlichen Charaktere und hat einen ausreichend artikulierten Körper. Natürlich kann sie nicht mit den heutigen, mit Gelenken bestens ausgestatteten Figuren mithalten, sie hat aber immerhin neu Drehgelenke, welche zumindest ein paar Posen erlauben. Die Beine sind bis auf die Hüftgelenke starr an jedem Arm finden sich aber Bewegungsmöglichkeiten am Handgelenk, den Ellenbogen und in der Schulter. Beide Ellenbogen sind als schräg geschnittene Drehgelenke ausgeführt unterscheiden sich aber in der Grundposition. Der rechte Arm ist gestreckt, der linke leicht angewinkelt dargestellt. Dadurch ist es der Figur möglich die mitgelieferte Langwaffe auch mit beiden Händen zu tragen. Zwischen dem Bauch- und dem Beckenteil der Figur befindet sich ein weiteres Bauteil, welches den Schwanz und die fellbedeckten Brüste der Figur trägt. Auf diesen modelltechnischen Kniff wurde zurückgegriffen um den Körper auch für eine weitere Figur zu verwenden. Die Bemalung der Figur ist recht simpel aber effektiv. Der ganze Körper wurde mit einem hellgrauen Trockenpinselstrich überzogen um die Fellstruktur herauszuarbeiten. Auf dem Rücken verläuft vom Kopf bis zur Schwanzspitze ein weiß-gelblicher Streifen ähnlich einem Stinktier. Im Gegensatz dazu hat das Gesicht der Figur viele verschiedenfarbige Flächen und aufwändige Schattierungen, welche einen sehr lebendigen Eindruck erzeugen.

Somit ist diese Figur ein Schmuckstück für meine Sammlung und sollte sie auch für jeden anderen Sammler sein. Hier braucht es keine zahlreichen Gelenke, denn auch im Film ist Tanus Spijeks Aufgabe das schlichte Herumstehen. Vor allem ist diese Figur aber auch eine der ersten, bei denen Hasbro damit begann möglichst wiederverwertbare Körperteile zu modellieren um möglichst kostensparend verschiedene Figuren mit den gleichen Gussmodellen herzustellen. Wie das ganze dann aussah wird man in meinem nächsten Artikel sehen, wenn ich Tanus Serienkollegen mit den vielen Gemeinsamkeiten vorstelle.

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