Im Jahr 2000 brachte Hasbro zwei Figuren heraus, welche ein Konzept von 1997 wieder aufgriffen. Damals wurden Darth Maul und Qui-Gon Jinn als massive, unbewegliche Statuen in einem blauen, durchsichtigen Kunststoff veröffentlicht. Beide hatten damals noch eine kleine Glühbirne eingebaut, welche den angestrebten Hologrammeffekt noch verstärkten. Beide Figuren waren einfach und erzielten dennoch eine große Wirkung für Hasbro hatten sie jedoch einen Nachteil – Man musste neue Gussformen für die Figuren herstellen.

Seid gegrüßt, erhabener Jabba

Dass dies auch anders geht fand man fast zeitgleich heraus, als man Darth Sidious aus der Episode I-Reihe ohne Veränderungen am Gussmodell noch einmal in blauem, durchsichtigen Kunststoff herausbrachte. Ab 2005 verfiel Hasbro in eine wahre Hologrammorgie, in dem man immer wieder existierende Figuren noch einmal in blau-durchsichtig herausbrachte doch in der Zwischenzeit war man noch ein wenig am experimentieren. Und eines dieser Experimente ist der Gegenstand dieses Artikels.

Es handelt sich um den holografischen Luke Skywalker von 2004, welcher die Botschaft an Jabba den Hutten darstellen soll und damit nicht nur vom Alter sondern auch thematisch hervorragend zu meinen letzten Artikeln passt. Auch diese Figur ist eine vollständige Wiederverwendung eines nur kurz zuvor erschienen Luke Skywalkers. Man hat sogar darauf verzichtet den Stoffumhang des Vorgängers noch einmal beizupacken. Lediglich das Lichtschwert war wieder mit enthalten. Diese Figur wurden nun auch in transluzenten Material wiedergegeben jedoch nicht in Blau, sondern in den jeweiligen Farben des dargestellten Materials. Also durchsichte, rosafarbene Teile für Kopf und Hände  und blauschwarzer, durchsichtiger Kunststoff für die Kleidung. Damit dies auch zur Geltung kommt wurde die Bemalung recht spärlich eingesetzt. Lediglich die Weste, Details des Gesichtes und die Haare wurden bemalt. Damit bekam man relativ wenig im Vergleich zur Vorgängerfigur und all zu sehr gut sah es auch nicht aus, denn ehrlicherweise ist der blaue Kunststoff den Hologrammen in den Filmen wesentlich ähnlicher.
Dafür hat auch diese Figur schon recht viele Gelenke. Besonders hervorzuheben sind von den 14 Arikulationsmöglichkeiten das in zwei Richtungen drehbare Knie mit einer vertikalen Drehachse direkt über dem Stiefel und einer horizontalen Achs im Knie. Dieses Gelenk ist zwar noch nicht so gut versteckt wie beim ungefähr zur gleichen Zeit erschienen superartikulierten Clonetrooper der Clone Wars-Reihe entspricht aber dem damaligen Stand der Technik. Weiterhin hat die Figur schräg geschnittene Drehgelenke in den Ellenbogen, die es ermöglichen die Hände vor der Brust oder hinter dem Rücken zu verschränken.

Das beigelegte Lichtschwert ist im übrigen normal bemalt und stellt damit keine Hologrammform dar. Ich gehe davon aus, dass mit diesem Zubehör ein Kaufanreiz für Kinder geschaffen werden sollte. Diese Figur ist aber selbst für Sammler nicht unbedingt interessant, wenn man sich die oben genannten Kritikpunkte ansieht. Ich besitze die Vorgängerfigur nicht, denke aber dass diese Figur aufgrund des Umhanges die bessere Kaufvariante darstellt es sei denn, man hat die Möglichkeit diese Variante recht günstig zu erstehen.

Apropos „Stehen“ damit sind eigentlich schon alle herausragenden Eigenschaften der Figur erwähnt, um die es im nächsten Artikel gehen wird.

Eine Antwort auf Luke Scheinwalker

Kommentar verfassen

Seitenarchiv
Tag-Cloud