Ich war ja schon seit einiger Zeit sehr sehr stolz darauf, nicht mehr beim Autofahren fotografiert worden zu sein. Gerade bei dem vermehrten Aufkommen von festen und mobilen Blitzanlagen hielt ich es für wahre Kunst und Können.

Nun ist meine Serie seit gestern Abend vorbei. Es ärgert mich aber viel weniger, dass ich geblitzt wurde – Nein, der Blitzer stand wohl einigermaßen gerechtfertigt weit innerhalb der Ortschaft. Vielmehr ärgerte mich, dass ich bewusst zu schnell gefahren bin. Auf der Tatstraße in der bewussten Ortschaft steht nämlich gute 500 Meter lang kein Haus und immer wenn ich dort in den letzten Jahren 50 km/h auf dem Tacho hatte wurde ich fleißig und nahezu ausnahmslos überholt.
Gestern nun hatte ich einfach mal keine Lust vorschriftsmäßig zu fahren und tat es auch nicht. Kaum, dass hinter der Kuppe das erste Haus an der Straße in Sicht kam… PEDÄNG! – Ich hatte noch nicht einmal Zeit zu lächeln.

Noch besser wird es, wenn man das Gespräch mit meinem Beifahrer, welches ungefähr mit dem Passieren des Ortsschildes einsetzte, im Hinterkopf hat.

ER: Weck mich, wenn wir da sind.
ICH: Du könntest ja mal mit in die Landschaft schauen und mich warnen, wenn’n Fuchs kommt (Ich hatte nämlich gleiches während einer Beifahrt in seinem Auto getan und damit heldenhaft seine Stoßstange vor bleibenden Eindrücken bewahrt)
ER: Fuchs, Fuchs, Fuchs, Fuchs…. Das sollte reichen, bis wir da sind. (Vermutlich machte er sich es ab hier zum Schlaf gemütlich)

10 Sekunden später

ICH: Das wäre jetzt’n Blitzer gewesen, vor dem du mich hättest warnen können.

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