Der Viertelmeilencup 2011 auf dem EuroSpeedway Lausitz

Vom 7. bis zum 10. Juli diesen Jahres war ich wieder zu Besuch beim Freund in Cottbus. Die hatten grad schönes Wetter am Start und man fährt ja auch wegen der Leute dort gerne mal vorbei. Am Samstag jedoch stellte man mich vor eine schicksalsschwere Wahl: Entweder ich schau mir am Abend das WM-Spiel Deutschland gegen Japan an oder aber ich begleite meinen  Kumpel zum Viertelmeilen-Cup auf dem Eurospeedway. Ich hatte ja vor längerer Zeit schonmal drüber berichtet, dass er so einen kleinen Flitzer fährt und dort ab und an ’ne Beule im Kotflügel riskiert.

Das WM-Spiel hatte mich nicht interessiert, was nicht daran lag, dass es sich um ein Frauenfußballspiel handelte, sondern vielmehr weil es sich um ein Fußballspiel handelte. Nun hätte ich mich auch selbst beschäftigen können aber… nun in dem Satz ist das „hätte“ ja schon drin. Naja, ich bin dann mal mit zum Autorennen gefahren.

Viertelmeilerennen ist im Prinzip so, dass immer zwei Fahrzeuge auf einer Strecke von 402,34 m gegeneinander fahren. Dabei wird die Zeit genommen. Wer schneller ist, fährt gegen das nächste Auto, wer langsamer ist, lässt einmal kurz die Reifen quietschen, motzt ggf. herum und fährt dann zurück auf den Parkplatz oder gleich nach Hause. Manchmal nimmt man das auch hin und schaut sich einfach die weiteren Rennen an – aber dann ist man schon eine ganz coole Sau.

Das ist jetzt alles sehr vereinfacht dargestellt, natürlich gibt es vorher noch zwei Einteilungsläufe, damit nicht gleich die ganz großen Kisten alle unterlegenen Kontrahenten aus dem Rennen kegeln. Naja, jedenfalls war mein Kumpel in seiner Klasse verhältnismäßig früh an der Reihe. Nur bescherte mir das keinen frühen Feierabend der ganzen Veranstaltung. Er schaffte es nämlich noch auf den zweiten Platz… tjoa und die Siegerehrung war erst nach Mitternacht und so lange mussten wir dann noch ausharren.

Aber ich will nicht zu viel meckern. Ich hatte zwar vergessen für diese Reise meine Kamera einzupacken aber ich bekam einfach die Videokamera meines Kumpels in die Hand gedrückt. Damit war ich beschäftigt und konnte meine Kompetenzen am bewegten Bild ein wenig verfeinern. Diese Aufnahmen fanden dann ihren Weg in das Video zur Veranstaltung, welches mein Kumpel dann anfertigte und zwischen seine On-Board-Aufnahmen schnitt. Dieses und ein paar Standbilder möchte ich euch hier gerne zeigen.

 

(siehe auch hier)

6 Antworten auf Whoaaawrummm…pfniiiek (2)

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