Junge, Junge, da bin ich ja gehörig im Verzug, was meine Behind The Scenes betrifft. Ich möchte ungern eines ausfallen lassen und so versuche ich die beiden Fehlenden in kurzem Abstand hier zu veröffentlichen um dann wieder auf dem aktuellen Stand zu sein. Bereits vorletzte Woche ist beim Rebellenstützpunkt die dritte Folge mit dem Titel „Unschuldig“ erschienen. Setzen wir also meine Reihe mit den Hintergründen zu dieser Folge fort. „Hintergrund“ ist an dieser Stelle ürbigens ein gutes Stichwort. Diesmal nämlich werde ich erklären, wie ich den Himmel in meine Bilder bekomme. Außerdem gibt es neben den üblichen Randbemerkungen zur Story, einer Menge Links zu noch mehr Informationen und den Figurendetails noch ein klein wenig zur Bildmanipulation und wieder einmal ein Wallpaper.

Die Story
Bei der Entstehung der Story kamen zwei Dinge zusammen, die eher zufällig zu dieser Pointe führten. Zum einen wollte ich diesmal unbedingt ein Filmzitat verwenden, zum anderen hatte ich ein paar Droiden und Jawas als Hintergrundstaffage fürs Fotografieren eingepackt. Als ich so über mein kleines Sortiment schaute, fiel mir die ungefähre Ähnlichkeit dieser beiden Droiden zu C-3PO und R2-D2 auf. Naja und damit war das Zitat eigentlich sehr naheliegend, auch, wenn ursprünglich ein ganz anderes für diese Folge Pate stehen sollte.
Der Jawa im letzten Bild ruft übrigens eine recht unflätige, unübersetzbare Anmerkung in Richtung der beiden Sandtrooper (Hkeek nkulla). Hierfür habe ich mich extra bei wookiepedia.org schlau gemacht um ja die korrekte Schreibweise übernehmen zu können.

Die Figuren
Bei den Stormtroopern handelt es sich um den Vintage Sandtrooper von 2010, welcher eigentlich nur ein Repack des Dewback-Reiters von 2009 ist. Diese Figur wurde mit mehreren Blastergewehren ausgeliefert und so konnte er sein zweites Gewehr an den Commemorative Tin Collection-Sandtrooper von 2006 ausleihen, der ansonsten mal wieder nur mit einem E11 und einer Dewback-Lanze im Bild wäre. Diese Figur habe ich übrigens im letzten Jahr stellvertretend für alle anderen Sandtrooper (Außer dem Dewback-Sandtrooper, der sich teilweise unterscheidet) in diesem Blog besprochen.
Außerdem ein Security-Droide, der 2009 als Zubehör zu einem Jawa herausgebracht wurde (Ebenfalls schon mal von mir beschrieben) und den Protokolldroiden RA-7 aus der Saga Legends-Reihe von 2007.
Bei den Jawas handelt es sich um die Figur, die zum Security-Droiden gehört (Stoffmantel, ganz rechts), Im Hintergrund steht der Jawa, welcher mit dem vielarmigen Treadwell-Droiden 2008 in der The Legacy Collection herauskam (Beschreibung hier). Und zum Schluss wäre da noch der Jawa mit der hellen Weste, welcher 2007 mit de, LIN-Droiden in der 30th Anniversary Collection zu kaufen war. Das waren nun aber eine Menge Figuren. Ins heutige Wallpaper hat es nur eine von ihnen geschafft. (Download-Link)

Wallpaper 03 – Sandtrooper

Die Kulisse
Nun habe ich schon so viel über meine Kulisse geschrieben und es gibt immer noch Dinge zu erwähnen. Diesmal soll es darum gehen, wie man einen einigermaßen ansprechenden Himmel in sein Bild bekommt. Ich hatte ja schon in meinem Artikel zum Sand geschrieben, dass mir in den Bildern zu Gute kommt, dass man in der Wüste Entfernungen nicht so gut abschätzen kann (Dazu auch im nächsten Abschnitt noch etwas mehr) Also kann man relativ einfach ein Bild von einem Himmel direkt hinter die Sandfläche stellen und muss lediglich darauf achten, dass keine verräterischen Schatten zu erkennen sind. Aber woher bekommt man ein Himmelsbild in der richtigen Größe? Zuerst hatte ich ja mit dem Gedanken gespielt, echten Himmel über einen alten, schräg angeordneten Garderobenspiegel in mein Bild zu zaubern. Das erwies sich aber als nicht praktikabel. Also entschloss ich mich spontan, mal die Augen nach einer Fototapete offen zu halten. Diese waren aber so teuer und vor allem unhandlich, dass ich diese Idee auch recht bald wieder fallen lassen musste. Zufällig fiel mein Blick dann auf diese Posterständer, wo man sich ein Poster auswählt und dann anhand einer Nummer aus einem Fach heraussuchen kann. Dort gibt es nicht nur Poster im Hochformat, sondern auch sehr breite Motive. Einige Südseebilder zeigen dabei recht ansprechende Himmel. Ich habe mir einfach eines herausgesucht, bei dem ich möglichst viel, leicht bewölkten Himmel vorfand (Amazon-Link: XXL Poster Destiny (341) -158 x 53 cm). Dieses Poster konnte ich nun bis zum Horizont verwenden, alles darunter wird von meiner Sandkulisse verdeckt. Zum Aufhängen habe ich einfach einen ausgedienten Couchtisch aus den 70ern hochkant auf dem Gartentisch meiner Eltern gestellt. So hatte ich eine flexibel zu verschiebende Wand, mit der ich die Wolkenkulisse auch mal leicht nach rechts oder links bewegen konnte um einen anderen Ausschnitt zu verwenden.

Digitale Bildmanipulation
Dadurch, dass meine Kulisse im Vergleich zum Vorjahr so groß ist, komme ich nun relativ selten in die Lage, den Hintergrund digital erweitern zu müssen. In diesem Strip habe ich dennoch ein wenig getrickst. Der Jawa im Hintergrund stand nämlich ursprünglich deutlich näher an der Kamera. Ich habe ihn jedoch um ungefähr die Hälfte verkleinert in der Hoffnung, dass die Wüste damit noch größer aussieht.

Das letzte Bild einmal ohne und einmal mit Bildmanipulation. (unter anderen wurden auch die Wellen im Himmel entfernt)

So, dass war’s für diese Folge. Im Anschluss zeige ich noch einmal den kompletten Strip und ich hoffe, dass ich mit diesem umfangreichen Bericht ein wenig über die lange Wartezeit hinwegtrösten konnte. Besucht weiterhin den Rebellenstützpunkt für weitere Folgen und vor allem: Besucht auch die Rebel Con am 25. August. Vielleicht sieht man sich dort ja mal!

2 Antworten auf Die Spielzeugtruppen – Folge 3

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