In alter Tradition möchte ich es natürlich nicht versäumen auch für die Entstehung der Rebel Con-Flyer ein klein wenig Hintergrundmaterial zu zeigen. Oft finden sich ja doch kleine Tipps, die man für eigene Bastelprojekte verwenden kann. Da ich fast jeden einzelnen Schritt (den ich in meinen Augen oftmals schon als Erfolg wahrgenommen hatte), direkt per Mail mit Durchde kommuniziert habe, kann ich hier sogar einige meiner Gedanken wiedergeben, die rückblickend ganz interessant sein mögen, da einiges dann ja doch ganz anders, als geplant umgesetzt wurde.

In diesem Artikel soll es um die Planungsphase gehen zu der ich unter anderem meine allerersten Entwürfe und ein paar Tests mir Requisiten und Hintergründen zeige.

So ging’s los

Ich habe heute länger suchen müssen um herauszufinden, wann ich überhaupt mit dem Flyer angefangen bin. Das ist nämlich schon eine ganze Weile her. Genau genommen habe ich Anfang Januar einfach mal so ein paar Bilder gemacht, bei denen ich mir noch nicht sicher war, was sie darstellen sollten. Möglicherweise einen neuen Spielzeugtruppen-Comic, ein Werbebanner oder eine Art Poster. Ich hatte mir extra von meinem Patenkind eine kleine Plastik-Drei ausgeliehen um auf die dritte Rebel Con hinzuweisen. Erstaunlicherweise hat das Bild schon ein wenig von der Partystimmung, die ich später für die Flyer-Rückseite inszeniert habe. Ich habe aber auch bemerkt, dass hier noch einiges an der Kulisse zu arbeiten wäre, da ein einfacher Papphintergrund irgendwie nicht zur Geltung kam. Kaum war ich also mit diesen Überlegungen angefangen, da schrieb mich der Durchde am 12 Januar an und fragte, ob ich nicht Lust hätte Banner für die Con zu fotografieren. Na, und da habe ich mich natürlich kein weiteres Mal bitten lassen, zumal er andeutete bereits Motivideen zu haben.

 

Diese sahen wie folgt aus:

Mail vom 14. Januar von Durchde:

„… Wir hätten gerne einen beidseitigen Flyer. Auf der einen Seite fänden wir eine „Unter Tage“ Szene cool. Trooper mit mit Arschleder http://de.wikipedia.org/wiki/Arschleder
Grubenlampe, Spitzhacke erreichen einen Durchbruch.
Die andere Seite: Party Atmosphäre auf der linken Wandseite brökeln die Steine und die Trooper schauen hindurch.
Ließe sich so etwas in der Art realisieren ?  …“

Erste Entwürfe

Ich habe zugesagt und direkt mal zwei Entwürfe skizziert und beschrieben. Im nachhinein muss ich sagen, dass ich mir manches zu einfach vorgestellt hatte. Und einiges ist dann ohnehin in der weiteren Diskussion weggefallen. Wie z.B. dieser unnütze Sandaufbau, der aber möglicherweise interessant anzusehen gewesen wäre.

Meine Ideen zur Vorderseite:

Der Entwurf für einen Flyer im Hochformat

– Für das Motiv würde vermutlich am besten ein Querformat passen. Für Flyer ist das vermutlich unüblich, weswegen ich ein Hochformat verwende- Im unteren Bereich befindet sich die Höhle/Bergbau. Dafür werde ich im Hintergrund eine Felswand haben, ein paar Steine und vielleicht finde ich noch irgendwelche Spielzeug-/Dekokristalle. Im Vordergrund versuche ich eine Art Rahmen zu bewerkstelligen, der wie ein Ausbruch erscheint, durch den der Betrachter die Szene wahrnimmt (Keine Ahnung, wie, da werde ich evtl. etwas modellieren müssen) Die Farbe für all das Gestein ist schwarz bis dunkelgrau

– das Motiv besteht aus zwei Troopern, etwas Werkzeug (Spaten, Spitzhacken, Leiter,…) und einem dunklen oder mysteriös leuchtenden Spalt/Durchbruch im Hintergrundmaterial

– Der obere Bereich könnte mit Text gefüllt sein. Damit’s nicht so langweilig ist, würde ich versuchen hier einen Bodenschnitt darzustellen mit verschütteten Zeugen vergangener Schlachten/Cons (Droidenteile/ Lichtschwerter/Blaster/Vaderhelm/Knochen/…).
Dazu verwende ich Sand hinter einer hoffentlich reflexlos fotografierten Glasscheibe. Den Sand werde ich im nachhinein versuchen, digital extrem dunkelgrau bis schwarz im Verlauf zu färben – Alternativ wird dieser Bereich vollständig schwarz

– oben käme dann das Logo hinein, welches den Farbverlauf des Sandes nun so weit aufgenommen hat, dass der Hintergrund hier vollständig schwarz ist.

 

Natürlich hatte ich damals auch schon einen Entwurf für die Rückseite angefertigt und äußerst leichtfertig darüber schwadroniert, wie ich mir das Ganze denn vorstelle. In einem späteren Baubericht werde ich sicher nochmal auf diese Worte zurückkommen.

Entwurf für die Rückseite im Hochformat

Der Aufbau sollte hier nicht so schwierig ausfallen, wie bei der Höhlengeschichte. Hier würde ich einen Hintergrund mit echter aber miniaturisierter Tapete verwenden …

Auch der Durchbruch wird echt werden.
Dazu kommt ein Tisch mit meinen kleinen Star Fleet Figuren und dann viele andere Figuren in bunter Auswahl (Vintage, Prequel, Sequel, möglicherweise TCW)
Ob ich dort wirklich die Lichterkette aufhänge, oder ob das zu weihnachtlich wirkt, muss ich nochmal schauen.
Erste Rückschläge
Wer jetzt aufmerksam gelesen hat, dem wird das Wort „schwierig“ aufgefallen sein. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nämlich schon ein wenig herumexperimentiert und mir einen Terrariumhintergrund organisiert, mit dem ich meinen Bergbauschacht darstellen wollte. Mein Fazit damals:
„Lösung „Einfach“ mit einem Terrarium-Hintergrund hat schon was, nur leider kein Bergbau-Feeling.“

Mir war also klar, dass ich doch noch handwerklich tätig werden müsste. Und ich hatte noch überhaupt keine Idee wie ich das anpacken sollte. Gelöst habe ich das Problem bekanntlich, aber dazu mehr in meinem nächsten Baubericht.

6 Antworten auf Aller Anfang ist schwer

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