Computerspielen, deren einzige Funktion es ist online zu spielen, welche keine richtige Story haben und zielfrei für sich existieren konnte ich bisher nichts abgewinnen. Zu diesen Spielen gehört auch die Star-Wars-Battlefront-Reihe. Den ersten Teil habe ich mir irgendwann mal, lange nach seinem Erscheinen, bei Ebay ersteigert aber so richtig gespielt habe ich ihn nie. Aus dem zweiten Teil der Reihe stammt der Charakter der hier besprochenen Figur: Der Imperial Engineer.

Der Imperial Engineer

Der Imperial Engineer

Diese Figur ist ein ausnahmsloses Repaint des Death Star Gunner von 2006. Da es sich dabei um eine schöne und solide Figur handelt, lässt sich das recht gut verkraften. Insbesondere weil auch ein sehr schönes Grunddesign vorliegt. Der Gunner ist in den Filmen immer nur recht kurz zu sehen. Aber der große anonyme Helm hat schon immer einen bleibende Eindruck bei mir hinterlassen.
Die Figur ist mit zahlreichen Gelenken ausgerüstet, bei denen maximal die Drehgelenke in den Armbeugen stören, weil sie keine natürliche Bewegung zulassen und nicht so gut versteckt werden können. Außerdem ist der Helm und die Brustpanzerung abnehmbar und ein funktionierendes Waffenholster vorhanden.

Das Hauptunterscheidungsmerkmal des Imperial Engineer vom Death Star Gunner ist der Overall, der statt in schwarz nun in grau gehalten ist. Vielleicht um das Repaint ein wenig mehr aufzuwerten sind zusätzlich imperiale Insignien auf den Schultern angebracht. Und die Waffenlackierung ist so silbern, dass man fast einen Dirty-Harry-Style sprechen könnte.
Jetzt kann man natürlich diskutieren, in wie weit die veränderte Farbgebung und die absolute Belanglosigkeit dieses Charakters einen Kauf rechtfertigen. In meinen Augen passt die Figur aber recht schön ins Regal und kann genug Besonderheiten aufweisen um einen gewissen eigenständigen Eindruck zu hinterlassen. Völlig anders sieht es aus, wenn eine Figur im Laufe ihrer Produktion eine dunklere oder hellere Gesichtsfarbe erhält – hier würde selbst ich von einem gezielten Kauf Abstand nehmen (ein zufälliger wäre hingegen nicht ausgeschlossen ;))

Kleine Anmerkung in eigener Sache:

Nachdem ich die letzten Figuren immer auf der Rückseite eines Poster geknipst habe, mit einem großen Fenster als Beleuchtung. Und im Hinblick darauf, dass für den Rest des Jahres nicht mehr all zu viel Tageslicht zu erwarten ist, habe ich mir ein kleines Lampenset mit Hintergründen zugelegt. Vielleicht werden die Bilder in Zukunft ein wenig detaillierter, wenn ich Übung im Umgang damit habe. Auf jeden Fall bringt das Fotografieren schon etwas mehr Spaß. Mein bisheriger Aufbau war einfach zu fragil und ist ständig in sich zusammengefallen.

 

Update 08.08.12:
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