Aliens

Erst jetzt gelingt es mir nach und nach manche Figuren nachzukaufen, welche ich in den Jahren 2003 und 2004 leider verpasst hatte. So erscheinen diese Figuren nun in meiner Rubrik „Neuanschaffung“ obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Zu diesen Figuren gehört auch Tanus Spijek um den es in diesem Artikel geht. Er erschien Anfang 2004 in der SAGA-Serie zu dem Zeitpunkt, als Hasbro in dieser Reihe nicht mehr ausschließlich Episode II-Figuren veröffentlichte und sich wieder verstärkt der Original-Trilogie zuwandte und kurz bevor man sich in einer wahren Repaint-Origie verlor.

Der Elom Tanus Spijek

Für Fans von Jabbas Schergen (und natürlich Alien-Fans wie mich) ist diese Figur eine wahre Freude. Es gibt trotz allem im Star Wars-Universum sehr wenige Aliens mit einem solchen exotischen Design. Die Figur ist ein gutes Stückchen größer als die heutigen menschlichen Charaktere und hat einen ausreichend artikulierten Körper. Natürlich kann sie nicht mit den heutigen, mit Gelenken bestens ausgestatteten Figuren mithalten, sie hat aber immerhin neu Drehgelenke, welche zumindest ein paar Posen erlauben. Die Beine sind bis auf die Hüftgelenke starr an jedem Arm finden sich aber Bewegungsmöglichkeiten am Handgelenk, den Ellenbogen und in der Schulter. Beide Ellenbogen sind als schräg geschnittene Drehgelenke ausgeführt unterscheiden sich aber in der Grundposition. Weiterlesen

Als George Lucas uns erzählte, dass das Imperium ohne die Hilfe einer Horde von Teddybärchen nicht zu Fall gebracht worden wäre, da war ein Großteil der Fans doch sehr irritiert. Dennoch haben sich diese Bärchen oder Ewoks, wie sie eigentlich heißen in der ersten Action-Figurenserie gut durchgesetzt. Es gab von 1983-85 sechs verschiedene Figuren und zusätzlich noch etliche Figuren zur Zeichentrickserie, die ich hier gar nicht mitzähle.

Paploo und Nho'Apakk

In der Neuauflage der Star-Wars-Figuren ab 1995 waren es in vier Jahren gerade einmal zwei Figuren bzw. drei, wenn man den Gleiter-Ewok aus dem Complete-Galaxy-Globus einschließt. Danach dauerte es weitere Jahre, bis 2002 zum Abschluss der „Power of the Jedi“-Reihe ein weiterer Ewok herauskam. Dieser war gleichzeitig der letzte Ewok in dieser Größe, welcher im normalen Sortiment verkauft wurde. Ein Repaint und Retool der selben Figur tauchte noch einmal als Deluxe-Figur in der Saga-Reihe 2004 auf. Das sind also fünf Figuren in den modernen Figuren-Serien über einen Zeitraum von fast zehn Jahren. Weiterlesen

Der B-Wing ist eines meiner liebsten Fahrzeuge aus dem Star-Wars-Universum. Und es ist eines der wenigen Fahrzeuge, die ich aus Hasbros Figurenserie besitze. Genauer gesagt, die „Power of the Jedi“-Version von 2002 mit dem Sullustanischen Piloten Ten Numb.

Ten Numb ist einer der Hintergrundcharaktere, die von den Lizenznehmern in ihren Produkten oftmals falsch dargestellt wird. Dies liegt daran, dass die meisten Bilder von ihm aus der Produktionsphase von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ stammen und er im Film nur sehr kurz zu sehen ist.

Nien Nunb B-Wing-Pilot

Früh in der Produktion schien man sich noch nicht festgelegt zu haben, dass die Overall-Farbe der B-Wing-Piloten rot ist. Ten Numb trägt also auf diesen Bildern einen weißen Overall. Und mit diesem Overall wurde er auch in den Actionfiguren von 1998, 2002 (gleiche Figur, wie 1998) und der Evolutions-Figur von 2008 dargestellt. In der Briefing-Szene im endgültigen Film jedoch trägt er einen roten Anzug. So gab es letztes Jahr endlich die Evolutions-Version als Repaint, also die gleiche Figur mit anderer Farbgebung. Diesmal im korrekten, roten Anzug. Nur wurde die Figur nicht Ten Numb, sondern Nien Nunb genannt. Weiterlesen

Was waren das für Zeiten, als der Spielzeughersteller, der damals noch Kenner hieß die Star Wars-Figuren noch so nannte, wie sie aussahen. Da gab es den Walroß-Mann, den Hammerkopf, Snaggletooth (Krummzahn), Todesstern-Droide, etc. Der Kunde hat bekommen, was draufstand. Das hörte dann irgendwann auf, als man realisierte, dass die Fans sich gerne exotische Namen merken und jede Nebenfigur benannt wurde. Spätestens als Anfang der Neunziger eine Sammelkartenfirma sich des Themas an nahm, war es mit diesen kreativen Ergüssen vorbei.

Major Panno

Ein Rätsel war für mich lange Zeit der Name Prune Face. Ich dachte, dass das irgendwas wie „Narbengesicht“ oder „Runzelgesicht“ bedeutet. Tatsächlich war es zwar etwas ähnliches, aber dennoch sehr überraschend, als ich dann doch mal mein Wörterbuch zu Rate zog. So bedeutet Prune Face doch nichts anderes als Dörrpflaumen-Gesicht! Das ist doch mal’n lustiger Name. Das erste Dörrpflaumen-Gesicht gab es bereits 1983 in der „Return of the Jedi“-Serie der Vintage-Reihe. Schon damals war es eine bestechend detaillierte Figur mit Stoffcape. Der gleiche Charakter wurde dann noch einmal 1998 neu herausgebracht. Diesmal war das Cape zwar nicht aus Stoff, die Figur war aber sehr detailliert bemalt.
Seit dem letzten Jahr gibt es einen neuen Vertreter der Pflaumengesichter, deren Spezies nun als Dresselianer bekannt ist. Weiterlesen

Wenn Leute, die sich nicht mit der Thematik auskennen meine Sammlung sehen, dann wird oft über die große Anzahl der Figuren gestaunt. Die Frage „Und du hast jetzt alle Figuren?“ liegt auch sehr nahe. Es ist schwierig jemandem zu erklären, dass es sich nicht nur um Figuren aus den sechs Filmen in all ihren verschiedenen Kostümen zeigt, sondern auch Charaktere aus den Zeichentrickfilmen, Comics, Computerspielen und Romanen. Der Fundus für neue Figuren ist riesig und noch immer sind die Wunschlisten der Fans für neue Figuren lang. Und trotzdem produziert Hasbro noch eine weitere Gruppe von Figuren nach Konzeptskizzen der Filmdesigner. Die große Ikone des Star Wars-Designs ist Ralph McQuarrie von dem ein großer Anteil des Designs zu Episode IV-VI stammt. So sind auch viele Konzept-Figuren diesem Designer zuzuordnen. Insbesondere aber bei den Prequel-Episoden ist dies nicht mehr der Fall.

Ki-Adi-Mundi Konzeptentwurf

So, wie beispielsweise bei der Figur, die ich hier nun besprechen möchte. Es handelt sich um ein Kostüm-Design für den Jedi Ki-Adi-Mundi, welches der Designer Derek Thompson während der Produktionsphase von Episode III erstellt hat. Sein Ziel war es, den Jedi von den langen Klonkriegen schwer gezeichnet darzustellen. Darauf sollte das versehrte und durch eine Augenklappe abgedeckte linke Auge hinweisen. Wir wissen alle, dass es dazu nicht gekommen ist und für den Film das bekannte Kostüm beibehalten wurde. Weiterlesen

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