Autofahren

Der Viertelmeilencup 2011 auf dem EuroSpeedway Lausitz

Vom 7. bis zum 10. Juli diesen Jahres war ich wieder zu Besuch beim Freund in Cottbus. Die hatten grad schönes Wetter am Start und man fährt ja auch wegen der Leute dort gerne mal vorbei. Am Samstag jedoch stellte man mich vor eine schicksalsschwere Wahl: Entweder ich schau mir am Abend das WM-Spiel Deutschland gegen Japan an oder aber ich begleite meinen  Kumpel zum Viertelmeilen-Cup auf dem Eurospeedway. Ich hatte ja vor längerer Zeit schonmal drüber berichtet, dass er so einen kleinen Flitzer fährt und dort ab und an ’ne Beule im Kotflügel riskiert.

Das WM-Spiel hatte mich nicht interessiert, was nicht daran lag, dass es sich um ein Frauenfußballspiel handelte, sondern vielmehr weil es sich um ein Fußballspiel handelte. Nun hätte ich mich auch selbst beschäftigen können aber… nun in dem Satz ist das „hätte“ ja schon drin. Naja, ich bin dann mal mit zum Autorennen gefahren. Weiterlesen

Heute rief eine junge Dame im Auftrag meines Skoda-Fachhändlers an, welcher kürzlich an meinem Auto eine Inspektion vorgenommen hatte. Sie erwischte mich etwas unpässlich während ich bei der Arbeit in einem Planungsgespräch war… aber ich hätte mein Handy ja auch abschalten oder ignorieren können.

Da die Rufnummer aber nicht übermittelt wurde war ich irgendwie neugierig und auch der Hoffnung, dass das Gespräch schnell abgewickelt wäre. Dem war letztendlich so. Weiterlesen

Die besonderen Eigenschaften des Winters sollte man fotografieren, sobald sie auftauchen. Insbesondere dann, wenn alle Welt davon spricht, dass sie zukünftig kaum von einem milden Herbst zu unterscheiden sind.

Dieser Urlaub entpuppt sich immer mehr als Survivaltraining für Stubenhocker Leute wie mich. War ich am Sonntag schon bei einem Fußballspiel, so ging es vorgestern zum freien Fahren auf der Rundstrecke EuroSpeedway Lausitz. Allerdings bin ich nicht selbst gefahren. Es waren SpeedDays und mein Kumpel hatte vor, sein Rennbaguette mal wieder auf heißem Asphalt zu rösten. Auch hier gilt ähnliches, wie beim Fußball: Formel 1, Tourenwagenmeisterschaft, Rallye-Cross, Freistoß – Welches Wort passt nicht in diese Reihe? – Ööööööh….

Aber so uninteressant war es dann doch nicht. Mag daran liegen, dass einem bekannte Personen ins Geschehen integriert sind, da schaut man doch etwas interessierter zu. Außerdem hobbyfotografiere ich ja gern mit meiner Miniknipse ein wenig herum. Weswegen ich hier wieder mit ein paar Bildern aufwarten kann. Ich fand vor allem das Licht in der Abenddämmerung recht schön.

Außerdem gibt’s noch eine kleine Premiere: Die Bilder auf dieser Seite gibt’s nun auch in Widescreen.

Ich war ja schon seit einiger Zeit sehr sehr stolz darauf, nicht mehr beim Autofahren fotografiert worden zu sein. Gerade bei dem vermehrten Aufkommen von festen und mobilen Blitzanlagen hielt ich es für wahre Kunst und Können.

Nun ist meine Serie seit gestern Abend vorbei. Es ärgert mich aber viel weniger, dass ich geblitzt wurde – Nein, der Blitzer stand wohl einigermaßen gerechtfertigt weit innerhalb der Ortschaft. Vielmehr ärgerte mich, dass ich bewusst zu schnell gefahren bin. Auf der Tatstraße in der bewussten Ortschaft steht nämlich gute 500 Meter lang kein Haus und immer wenn ich dort in den letzten Jahren 50 km/h auf dem Tacho hatte wurde ich fleißig und nahezu ausnahmslos überholt.
Gestern nun hatte ich einfach mal keine Lust vorschriftsmäßig zu fahren und tat es auch nicht. Kaum, dass hinter der Kuppe das erste Haus an der Straße in Sicht kam… PEDÄNG! – Ich hatte noch nicht einmal Zeit zu lächeln.

Noch besser wird es, wenn man das Gespräch mit meinem Beifahrer, welches ungefähr mit dem Passieren des Ortsschildes einsetzte, im Hinterkopf hat.

ER: Weck mich, wenn wir da sind.
ICH: Du könntest ja mal mit in die Landschaft schauen und mich warnen, wenn’n Fuchs kommt (Ich hatte nämlich gleiches während einer Beifahrt in seinem Auto getan und damit heldenhaft seine Stoßstange vor bleibenden Eindrücken bewahrt)
ER: Fuchs, Fuchs, Fuchs, Fuchs…. Das sollte reichen, bis wir da sind. (Vermutlich machte er sich es ab hier zum Schlaf gemütlich)

10 Sekunden später

ICH: Das wäre jetzt’n Blitzer gewesen, vor dem du mich hättest warnen können.

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