Elbe

Gestern war ich mit meinen Kollegen auf einer Radtour durch die Vierlanden. Ursprünglich war geplant, das wir eine Gruppe von ca. 15- 20 Personen zusammenbekommen. Die Leistung des diesjährigen Sommers war aber wohl nicht sehr vertrauenerweckend, so dass sich inklusive mir nur fünf Personen auf den Sattel schwangen. Alles alte Radfahr-Kameraden … Lederärsche, wie sie im Buche stehen … und ich eben. Ich war obendrein der mit Abstand Jüngste in der Gruppe – Eine Schande im Hinblick darauf, was folgte.

Zum Glück legte unser Tourplaner, welcher sich selbst mit einem alten Hollandrad ausbremste ein sehr gemütliches Tempo vor und so war die eigentliche Tour durch die Vierlanden  mit einer ungefähren Strecke von nicht ganz 40 km recht gemütlich, entspannt und interessant. Ich bin wirklich froh teilgenommen zu haben, obwohl mich schon seit Donnerstag eine leichte Sommergrippe (Eigendiagnose – weiß nicht mehr, wo mein Arzt wohnt) leicht einschränkte.
Ich war also recht locker dabei, als wir abschließend gemeinschaftlich entschieden, so weit, wie möglich auch mit dem Rad die Heimreise anzutreten. Der Tourplaner und ein weiterer Kollege verblieben direkt vor Ort, hatte sich doch die ganze Tour in deren Heimatgefilden abgespielt. Wir waren also auf dem Rückweg nur noch zu dritt. Tjoa … beide Kollegen hatten ihren Frauen wohl versprochen, rechtzeitig wieder zu Hause zu sein. Mann, war das ein Ritt! Ich bin äußerst ungern der Jammerlappen in einer Gruppe. Hier konnte ich jedoch nicht an mich halten und musste mehrfach um eine Reduzierung des Tempos oder eine Pause bitten. Das Hollandrad war nicht mehr Teil unserer Gruppe. Nun war mein treuer Sechs-Gang-Drahtesel der neben mir schon mindestens 15 Jahre auf dem Buckel hat, das älteste und technisch vollkommen überholte Rad. Dennoch schafften wir es in knapp drei Stunden von Tatenberg nach Neu Wulmsdorf. Dort habe ich mich dann aber von meinem Bruder abholen lassen. Der eine Kollege wohnt dort, der andere Kollege kam direkt mit nach Buxtehude.

Naja, warum schreib ich das hier auf? Natürlich habe ich wieder ein paar Fotos (zwei Panoramen mit langer Ladezeit) mitgebracht, die ich mit euch teilen möchte:

Von unserem jährlichen Treffen in Friedrichskoog Spitze mit Kollegen/Freunden und deren Kindern schrieb ich ja schon im letzten Jahr. Am letzten Wochenende war es wieder soweit. Das Wetter war diesmal zwar nicht all zu warm, sogar fast schon stürmisch aber für mich ist das eigentlich genau das richtige Wetter um an die See zu fahren. Durch den Wind wurde die Nordsee ins Watt getrieben, so dass wir diesmal leider nicht im Schlick wandern konnten. Nichts desto trotz denke ich, dass es ein schöner Nachmittag war und die Kindern mal wieder tüchtig die Sau raus lassen konnten. Für die ist ja meist die Fährfahrt schon der Beginn des Abenteuers.

Für den Blog habe ich natürlich wieder ein paar Fotos gemacht. Typischerweise konnte ich mal wieder das ganz Vieh- und Krabbelzeug nicht unfotografiert vorbeigehen lassen. Allmählich entwickele ich mich zu einem Käferpaparazzi. Und weil’s an der Küste so viel schönes Panorama gibt, habe ich da auch direkt mal drei von hochgeladen. Diese Panoramen sind recht hoch aufgelöst und mit einem Rechtsklick und „Grafik anzeigen“ kann man sie aus der Lightbox befreien und in ihrer vollständigen Größe anzeigen lassen.

 

Vor dem Start in der Nähe des Fähranlegers in Wischhafen

Die Warteschlange zur Fähre in Glückstadt und ein paar "Pulloverschweine"

Mit etwas Anstrengung kann man hier einige Vögel entdecken und im Hintergrund die Skyline von Glückstadt

Seit ein paar Jahren besuchen wir immer mit Kollegen, die auch Freunde sind andere Kollege in ihrem Wochenendhaus in Friedrichskoog Spitze. Vor knapp zwei Wochen waren wir wieder dort. Wie immer überqueren wir auf dem Weg dahin die Elbe mit der Fährverbindung Wischhafen-Glücksstadt. Bei schönem Wetter haben wir einen schönen Tag erlebt und damit ergibt sich hier mal wieder die beste Gelegenheit für einen Fotobeitrag.

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