Episode V

Das Wetter hat mich zu einem kleinen Photoshooting auf meinem Balkon inspiriert. Die Idee war aber auch naheliegend. Schön finde ich, dass bei diesem alten PotF-Tauntaun die Fußsohlen ausmodelliert sind. Das gab eine schöne Fährte. Dabei stellt sich mir die Frage, wann kommt eigentlich mal ein neues Tauntaun? Die Ur-Version dieses Reittiers hat neben Luke Skywalker immerhin auch schon 13 Jahre auf dem Buckel. Andererseits finde ich dieses genauso alte Wampa auch hübscher, als die Version von 2003.

Jabbljabbl... nöööök...jabbl

So ist das mit der Figurenauspackerei, ist die Figur erst einmal von der Verpackung getrennt, dann wird der Kartentext kaum noch wahrgenommen. So passierte es mir im letzten Monat, dass ich mich irritiert über das Gesicht einer Palpatine-Figur äußerte, die ich dem Film „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ zuordnete. Auf der Karte der Verpackung stand aber ganz eindeutig, dass es sich um eine Figur zu „Das Imperium schlägt zurück“ handelt. Es wird sogar ganz klar beschrieben, dass diese Figur die Szene der Kontaktaufnahme des Imperators mit Darth Vader  auf der Executor darstellt.

Keine Frau mit Affenblick aber entgegen meiner ersten Kritik sehr nah an der Vorlage

In dieser Szene ist er als überlebensgroßes Hologramm zu sehen, welches nur seinen Kopf zeigt. Seit der DVD-Version des Filmes von 2004 spielt den Imperator in dieser Szene Ian McDiarmid, welcher damit in allen Filmen den Anführer des Galaktischen Imperiums verkörpert. Doch vor der DVD-Version stellte in einer wesentlich kürzeren Szene  eine ältere Frau deren Augen mit denen eines Schimpansen überblendet wurden den Imperator dar. Und genau diesen Teil aus der Geschichte der Star Wars-Filme wollte man allem Anschein nach mit der aktuellen Figur wiedergeben. So ergeben natürlich die komische Augen, die merkwürdig dunklen Schatten über die Wange und die grünliche Färbung, die ich damals kritisierte viel mehr Sinn. Trotzdem scheint man sich teilweise auch an der Erscheinung McDiarmid orientiert zu haben wodurch ich nicht direkt auf die richtige Lösung kam – ärgerlich aber nun ist’s ja aufgeklärt. Der Faltenwurf der Kaputze passt übrigens auch perfekt zum im Film zu sehenden Antlitz der Schimpansenfrau.

Nachdem der Millennium Falke von Hoth fliehen konnte, wird er von Darth Vader angewiesen ihm mit seinem Schiff, der Rächer in das Asteroidenfeld zu folgen. Während seine Bordschützen versuchen die Asteroiden von der Schiffshülle fernzuhalten, steht er auf der Brücke und hält mit seiner Crew Ausschau nach dem flüchtigen Schmugglerschiff. Irgendwann bemerken die Rebellen an Bord, dass sie sich in trügerischer Sicherheit befanden und versuchten wieder aus dem Feld zu fliehen. Genau in Captain Needas wartende Arme um dessen Figur es in diesem Artikel geht. In einem verzweifelten Manöver nimmt der Captain des Falken direkten Kurs auf die Rächer. Die Alarmsirenen heulen und die Brückenbesatzung sieht das Schmugglerschiff noch an den Fenstern vorbeiziehen – dann ist er weg und Needa bleibt nur, Vader darüber Auskunft zu erteilen.

Captain Needa

Was er nicht weiß ist, dass sich der Falke heimlich an die Außenhülle des Sternzerstörers angedockt hat und kurz bevor dieser in den Hyperraum tritt, sich wieder unbemerkt lösen kann. Über dieses Versagen ist Darth Vader einigermaßen ungehalten und er statuiert ein Exempel, in dem er Needa zu Tode würgt. Doch auch im Tode ist Needa weiterhin pflichtbewusst. Wenn man den Film genau beobachtet, sieht man, wie er seine Beine leicht anwinkelt, damit die ihn abtransportierenden Truppen es leichter haben. – Ein schöner alter Filmfehler von vielen innerhalb der Filme.

Es gibt schon einige Offiziers-Figuren von Hasbro, dennoch erscheint immer mal wieder ein neues Design. Jenes von Captain Needa ist fast neu. Weiterlesen

Das Ende von Episode V „Das Imperium schlägt zurück“ ist eines der besten in der kompletten Star Wars-Saga. Die Rebellion hat einen großen Rückschlag durch den Verlust ihrer Basis auf Hoth erfahren, das Schicksal von Han Solo ist ungewiss und Luke Skywalker entkommt nur knapp seiner ersten Konfrontation mit Darth Vader. Der Film endet mit einer langen, eindrucksvollen Szene, welche die Rebellenflotte auf der Flucht zeigt. Auf einer der Fregatten erhält Luke Skywalker eine neue, künstliche Hand um seine eigene, welche ihm von Darth Vader abgeschlagen wurde, zu ersetzen. Noch im Krankenbett erteilt er Lando und Chewbacca letzte Instruktionen bevor sie zur Suche nach Han aufbrechen. Anschließend beobachtet er mit Leia den Abflug der beiden im Millennium-Falken. All das ist mit einer bewegenden Musik untermalt, welche zum Schluss fast aufrüttelnd von der bekannten Schlussmusik abgelöst wird. – Wie gesagt, besser kann das Ende einer Trilogie gar nicht aussehen.

Prinzessin Leia im Lazarett-Fregatten-Outfit

Auf dieser Schlussszene basiert die Figur, welche heute Gegenstand meiner kleinen Figurenbesprechung ist. Ich rede von meinen Actionfiguren ja immer als „Püppies“ in diesem Falle ist diese Bezeichnung mehr als angebracht. Es geht nämlich um Prinzessin Leia in ihrem schlichten, weißen Prinzessinengewand. Sie erschien ebenfalls Ende des letzten Jahres und basiert zu einem großen Teil auf der Vintage Original Trilogy Collection-Version (VOTC) von 2004. Lediglich die Arme und der Kopf wurden ausgetauscht. Ich besitze diese Figur leider (noch) nicht und kann aus diesem Grund keine Vergleichsbilder zeigen. Weiterlesen

Die „Power of the Force“-Reihe war zwischen 1995 und 1998 der Testlauf der Firma Kenner nach zehn Jahren wieder Star Wars-Actionfiguren zu etablieren. Für mich war sie 1998 der Einstieg in die Sammelei. Damit war ich natürlich ein wenig spät dran, um nicht ein paar Figuren zu verpassen. Es gab zwar in vielen normalen Spielzeugläden Figuren aber noch kein Internet. Man war also auf das örtlich verfügbare Angebot beschränkt. Ich bin tatsächlich zu einigen Geschäften gefahren um einfach nur zu schauen, ob überhaupt Figuren vorhanden waren. Und man wusste eigentlich nur von den Verpackungsrückseiten, was es noch so alles geben könnte. Dennoch gelang es mir anfangs nicht, jede der erschienenen Figuren zu besitzen. Anfangs hatte ich allerdings auch noch nicht das Bestreben dazu und einiges ausgewählt.  Aliens und Imperiale hatten eindeutig Vorzug. Dann kam Episode I und anschließend die „Power of the Jedi“-Reihe und ich hatte meinen eigenen Internetzugang und irgendwann auch ein Konto bei Ebay. Auf diesem Wege schloss ich im Laufe der Zeit meine Lücken in PotF-Reihe und habe sie mittlerweile nahezu vollständig. Das Schließen von Sammlungslücken macht mir noch immer am meisten Spaß, weswegen ich auch heutzutage gerne noch die ein oder andere Figur durchrutschen lasse, nur um sie später bei Ebay möglichst günstiger ersteigern zu können.

Sandtrooper mit Patrol Droid

Sandtrooper mit Patrol Droid

Ein solches Schließen von Lücken ist mir in den vergangenenen Wochen gelungen in dem ich zwei Playsets aus dem Jahr 1999 ersteigerte. Für die Pappdioramen werde ich keinen Platz haben. Dies ist schade, weil sie wirklich riesig und absolut schön umgesetzt sind. So werde ich auch nur die beiden enthaltenen Figuren in den nächsten Tagen vorstellen. Den Anfang wird der Sandtrooper mit Patrol Droid aus dem „Cantina at Mos Eisley“-3D-Display-Diorama machen.
Diese Figur basiert auf dem Sandtrooper mit Heavy Blaster Rifle von 1996. Ich kann also nicht die aktuellen Ansprüche in Artikulation, Modellierung und Bemalung an diese Figur stellen. Sie stammt aus einer ganz anderen Zeit, in der die Akzeptanz der Serie noch fraglich war und Star-Wars-Figuren mit den Powerrangers und He-Man konkurrieren mussten. Insofern fiel auch dieser Sandtrooper etwas muskulöser aus, als er eigentlich im Film zu sehen war. Weiterlesen

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