Imperium

Früher oder später musste es ja passieren. Seit Hasbro neue Figuren in einer größeren Frequenz auf den Markt bringt, ist man dort dazu übergegangen, vermehrt auch Repaints, Neuauflagen oder Überarbeitungen existenter Figuren anzubieten. Bei diesen Figuren bin ich immer etwas wählerisch und warte meist auf eine günstigere Gelegenheit, als gleich direkt beim Erscheinungsdatum zuzuschlagen. Dennoch habe ich nun das erste Mal die Gelegenheit, die Überarbeitung (Retool) einer Figur zu besprechen, welche ich bereits vor einiger Zeit hier im Blog zum Thema hatte. Und selbst beim Order-66-Palpatine in diesem Artikel damals handelte es sich schon um ein Repaint.
Im letzten Jahr erschien er nun ein weiteres Mal. Mit neuem Kopf und vermutlich extra für mich, mit einer neuen Kaputze.

Imperator Palpatine

Aber fangen wir mit dem Kopf an. Während in den Vorgängerversionen noch eine hasserfüllte Fratze zur Schau getragen wurde, zeigt sich der Imperator in dieser Version mit einem mehr oder weniger neutralem Gesicht. Dies passt insofern sehr gut, weil mit dieser Figur ein Palpatine aus dem Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ dargestellt werden soll. Die Evolutions-Ausgabe der Figur hatte einen frischen rosa Teint aufzuweisen, der Nachfolger aus dem Order 66 Pack (und meinem letzten Artikel zum Thema) war aschfahl und grau. Die Gesichtsfarbe dieser Figur zu beschreiben ist recht schwer. Weiterlesen

Wie ich zum Sammeln kam, habe ich ja schon in einem meiner allerersten Artikel beschrieben. Auch, dass Bossk und Momaw Nadon meine ersten Figuren waren. Doch was kam danach? Nun, mein erstes, wenn auch kleines Fahrzeug bzw. Vehicle war der dritte Grundstein meiner Sammlung. Ich wollte damals unbedingt noch einen der imperialen Soldaten mein Eigen nennen und das einzige, was zu Haben war, war das Imperial Speeder Bike mit dem Scout Trooper.
Blöd war, dass der Scout Trooper trotz einiger innovativer Gelenke ohne sein Fahrzeug selten dämlich aussah.

Biker Scout

Eine Figur, welche auch ohne Fahrzeug schön aussah gab es erst vier Jahre nach dieser Erscheinung im Jahr 2001. Damals erschien in der „Power of the Jedi“-Reihe (PotJ) ein Biker Scout mit zwei unterschiedlichen Farbanstrichen. Einmal war die Rüstung sauber und einmal stark verschmutzt wiedergegeben. Die Figur war top, konnte nun aber wiederum nicht auf einem Speeder Bike sitzen. Mit ihren sechs Gelenken führte diese Figur das Fahrzeug kaum besser als die Ur-Version der Vintage-Reihe von 1983. Erst fünf Jahre später nach einigen Neuauflagen der beiden Vorgängerfiguren aus den modernen Reihen erschien in der Vintage Sage Collection ein neuer Biker Scout.

Als ich diese Figur 2007 relativ günstig ersteigerte, war die Kunststoffschutzhülle um die tolle Vintage-Verpackung zwar schon angeschnitten, weil jemand den Coupon für die Sonder-Figurenaktion herausgefriemelt hatte, ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass die Figur ausgepackt besser aussehen könnte und so ließ ich sie entgegen meiner üblichen Gewohnheit in verpackt. Weiterlesen

Nachdem der Millennium Falke von Hoth fliehen konnte, wird er von Darth Vader angewiesen ihm mit seinem Schiff, der Rächer in das Asteroidenfeld zu folgen. Während seine Bordschützen versuchen die Asteroiden von der Schiffshülle fernzuhalten, steht er auf der Brücke und hält mit seiner Crew Ausschau nach dem flüchtigen Schmugglerschiff. Irgendwann bemerken die Rebellen an Bord, dass sie sich in trügerischer Sicherheit befanden und versuchten wieder aus dem Feld zu fliehen. Genau in Captain Needas wartende Arme um dessen Figur es in diesem Artikel geht. In einem verzweifelten Manöver nimmt der Captain des Falken direkten Kurs auf die Rächer. Die Alarmsirenen heulen und die Brückenbesatzung sieht das Schmugglerschiff noch an den Fenstern vorbeiziehen – dann ist er weg und Needa bleibt nur, Vader darüber Auskunft zu erteilen.

Captain Needa

Was er nicht weiß ist, dass sich der Falke heimlich an die Außenhülle des Sternzerstörers angedockt hat und kurz bevor dieser in den Hyperraum tritt, sich wieder unbemerkt lösen kann. Über dieses Versagen ist Darth Vader einigermaßen ungehalten und er statuiert ein Exempel, in dem er Needa zu Tode würgt. Doch auch im Tode ist Needa weiterhin pflichtbewusst. Wenn man den Film genau beobachtet, sieht man, wie er seine Beine leicht anwinkelt, damit die ihn abtransportierenden Truppen es leichter haben. – Ein schöner alter Filmfehler von vielen innerhalb der Filme.

Es gibt schon einige Offiziers-Figuren von Hasbro, dennoch erscheint immer mal wieder ein neues Design. Jenes von Captain Needa ist fast neu. Weiterlesen

Ich hatte ja versprochen, dass ich mich von Tatooine aus auf den Weg ins Alderaan-System machen wollte um meine Figurenbesprechungen fortzusetzen. Leider bin auch ich abgefangen worden und so befinde ich mich heute auf dem Todesstern. Das erste Mal erschien der Charakter, um den es heute geht 1998 in der „Power of the Force“-Reihe (PotF) als exklusive Figur im Millenium Falcon-Cary Case. Also einem Sammelkoffer für Actionfiguren in Form des Millenium-Falken. Davon gab es zwei verschiedene Versionen eine mit Wedge Antilles, die andere Version erschien mit einem „Imperial Scanning Crew Trooper“.

Imperial Scanning Crew

Dieser imperiale Soldat ist im Film kurz nach der Landung des Falken auf dem Todesstern zu sehen. Er trägt mit einem Kollegen Gerät auf das Raumschiff um nach der Besatzung und Schmuggelware zu suchen. Damit ist er für diesen Sammelkoffer natürlich ein ideales Zubehör. Damals muss diese Figur einigermaßen rar gewesen sein, ich erinnere mich an einige hochpreisige Ebay-Auktionen. Aus diesem Grunde bin ich bis heute auch nicht im Besitz dieser Figur. Ich habe aber das Repaint der Figur von 2004. Zu dieser Zeit hatte die Gußform schon mindestens sieben Jahre auf dem Buckel. Denn bereits die Urversion benutzte den Körper des AT-ST-Drivers von 1997. Lediglich Arme und Kopf waren neu. Das Repaint unterschied sich von seinem Vorgänger lediglich durch eine schönere Farbgebung und war ansonsten identisch. Weil dieser Vorgänger aber so teuer gehandelt wurde und weil die Figur nach neuen Maßstäben nicht wirklich hübsch war, habe ich sie in ihrer Verpackung belassen. Aus diesem Grunde wird es in diesem Artikel leider keine Fotos von dieser Variante geben.
Es soll ja schließlich um die aktuelle Figur gehen, welche im letzten Jahr erschien. Im Film sieht man zwei Techniker mit ihrem Arbeitsgerät den Falken betreten und so wundert es nicht, dass die offizielle Figurenbeschreibung auf der Verpackung „Imperial Scanning Crew“ lautet. Weiterlesen

Bei einer Saga, die Geschichten aus einem solch großen Zeitraum erzählt, ist es klar, dass man verschiedene Generationen und Lebenssituationen der Charaktere zu sehen bekommt. Gut, Yoda ist wohl einer der wenigen Ausnahmen. Die geschätzten 30 Jahre zwischen den Prequels und der originalen Trilogie fallen bei jemanden, der 900 Jahre alt ist, wohl nicht all zu sehr ins Gewicht. Aber wir sehen z.B. Anakin und seine Kinder, Chewbacca als jugendhaften Krieger (obwohl auch schon rund 180 Jahre alt) und als abgebrühter Copilot eines schrottreifen Frachtraumers, Obi Wan als jugendlichen Schüler und als weisen Jedi-Meister und R2-D2 als State-of-the-Art Astromech und als altertümliches Gerät mit Liebhaberwert.  Gerade die, auch in der realen Welt, schnelllebige Technik verändert sich im Verlauf der Trilogie am auffälligsten. Aus diesem Grunde muss man schon nach offensichtlichen Bezüge zwischen den beiden Trilogien sehr genau suchen.

Aber es gibt welche. Z.B. den heute vorgestellten FX-6 welcher das Vorgängermodell des medizinischen Droiden FX-7 ist, welcher in „Das Imperium schlägt zurück“ Lukes Genesung im Bacta-Tank überwacht. In Episode III ist es FX-6, welcher Vader im wahrsten Sinne des Wortes den Arm reicht. Sowie natürlich die beiden künstlichen Beine.

Schwester, Tupfer bitte.

Schwester, Tupfer bitte.

FX-6 zu beschreiben ist etwas schwierig. Im Pinzip besteht er aus drei Teilen. Zu unterst befindet sich eine Art umgedrehter Eimer Weiterlesen

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