Jabbas Palast

Im letzten Artikel ging es um Luke Skywalker, heute soll seine Schwester Gegenstand meines Berichtes sein. Es war ja nun gerade Comic-Con und auch dort wird man sicher gesehen haben, welches das beliebteste Leia-Kostüm ist. Natürlich der Metall-Bikini, den die Prinzessin als Jabbas Sklavin trägt. Im Gegensatz zu Lukes schwarzem Anzug ist die Ausbeute an Figuren zu diesem Charakter vergleichsweise gering. Es gibt ganze drei Bikini-Leias seit 1997 als die erste Figur in der regulären Serie erschien. Gefolgt 2001 von einer komplett neuen Variante mit Stoffteilen und einem Haarzopf. Dieser Figur war außerdem eine große Segelbarken-Kanone beigepackt. Die dritte und letzte Version kam dann Ende 2009 heraus und bietet alles, was man von einer modernen Figur erwarten kann.

Princess Leia (Jabba's Slave)

Im Vergleich zur ersten Ausgabe dieses Charakters fällt auch bei dieser Figur die angepaßte Größe an den allgemeinen Maßstab auf – Prinzessin Leia hat immerhin eine zierliche Figur. Ebenfalls auffällig zu den Vorgängerinnen ist die wesentlich detailliertere Gestaltung der Figur. Dies äußert sich vor allem in der Bemalung mit ihren vielen, feinen metallfarbenen Linien und dem sehr schönen Gesicht, in dem sogar die Ohrringe bemalt sind. Ein strittiger Punkt sind ja immer die Gelenke über die Hasbro gerne auch immer den gehobenen Preis argumentiert. Bei einer Figur, die so wenig Kleidung trägt kann man diese Gelenke natürlich nicht so gut verbergen, wie bei einem runzeligen Alien in Pluderhosen. Auch bei dieser Figur fallen sie direkt ins Auge. Weiterlesen

Im Jahr 2000 brachte Hasbro zwei Figuren heraus, welche ein Konzept von 1997 wieder aufgriffen. Damals wurden Darth Maul und Qui-Gon Jinn als massive, unbewegliche Statuen in einem blauen, durchsichtigen Kunststoff veröffentlicht. Beide hatten damals noch eine kleine Glühbirne eingebaut, welche den angestrebten Hologrammeffekt noch verstärkten. Beide Figuren waren einfach und erzielten dennoch eine große Wirkung für Hasbro hatten sie jedoch einen Nachteil – Man musste neue Gussformen für die Figuren herstellen.

Seid gegrüßt, erhabener Jabba

Dass dies auch anders geht fand man fast zeitgleich heraus, als man Darth Sidious aus der Episode I-Reihe ohne Veränderungen am Gussmodell noch einmal in blauem, durchsichtigen Kunststoff herausbrachte. Ab 2005 verfiel Hasbro in eine wahre Hologrammorgie, in dem man immer wieder existierende Figuren noch einmal in blau-durchsichtig herausbrachte doch in der Zwischenzeit war man noch ein wenig am experimentieren. Und eines dieser Experimente ist der Gegenstand dieses Artikels.

Es handelt sich um den holografischen Luke Skywalker von 2004, welcher die Botschaft an Jabba den Hutten darstellen soll und damit nicht nur vom Alter sondern auch thematisch hervorragend zu meinen letzten Artikeln passt. Weiterlesen

Dieser Artikel  beschreibt eine Figur, die mindestens zu 70% der Figur von Tanus Spijek im letzten Artikel gleicht und dennoch sehen beide Figuren nicht wie Zwillingsbrüder aus. Um nicht zu lange um den heißen Brei herumzureden, der Charakter heißt J’Quille und gehört der warzenschweinähnlichen Spezies der Whipiden vom Planeten Toola an. Man sieht ihn kurz in Episode VI im Hintergrund von Jabbas Palast. Dort hält er sich auf um Jabba im Auftrag eines Konkurrenten zu töten. Dieser Plan geht aber gehörig schief und auf seinem Kopf wird eine Summe ausgesetzt, sollte er den Planeten Tatooine jemals verlassen. Also ergreift er die Gelegenheit und tritt den körperlosen B’omarr-Möchnchen beizutreten.

J'Quille der Whipide

Die Figur nun entspricht bis auf dem Kopf, die Hände,dem Gürtel- bzw. Bruststück und der Bemalung Tanus Spijek. Sie ist komplett in einem fleischfarbenem Kunststoff gegossen, welcher nicht vollständig deckend mit einer braunen Farbe bemalt wurde um die Fellstruktur herauszuarbeiten. Tanus trug ein gürtelartiges Teil zwischen Oberkörper und Beinen, an dem sein Schwanz und seine Brüste (Entschuldigt, aber so ist das nun mal!) befestigt waren. Bei J’Quille ist dieses Teil nun wirklich ein Gürtel, an dem Taschen hängen. Im Brustbereich befindet sich hier nun auch nur noch ein ebenes Fellteil, welches man nur bei genauerem Hinsehen als aufgeklebtes Element erkennt. Weiterlesen

Erst jetzt gelingt es mir nach und nach manche Figuren nachzukaufen, welche ich in den Jahren 2003 und 2004 leider verpasst hatte. So erscheinen diese Figuren nun in meiner Rubrik „Neuanschaffung“ obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Zu diesen Figuren gehört auch Tanus Spijek um den es in diesem Artikel geht. Er erschien Anfang 2004 in der SAGA-Serie zu dem Zeitpunkt, als Hasbro in dieser Reihe nicht mehr ausschließlich Episode II-Figuren veröffentlichte und sich wieder verstärkt der Original-Trilogie zuwandte und kurz bevor man sich in einer wahren Repaint-Origie verlor.

Der Elom Tanus Spijek

Für Fans von Jabbas Schergen (und natürlich Alien-Fans wie mich) ist diese Figur eine wahre Freude. Es gibt trotz allem im Star Wars-Universum sehr wenige Aliens mit einem solchen exotischen Design. Die Figur ist ein gutes Stückchen größer als die heutigen menschlichen Charaktere und hat einen ausreichend artikulierten Körper. Natürlich kann sie nicht mit den heutigen, mit Gelenken bestens ausgestatteten Figuren mithalten, sie hat aber immerhin neu Drehgelenke, welche zumindest ein paar Posen erlauben. Die Beine sind bis auf die Hüftgelenke starr an jedem Arm finden sich aber Bewegungsmöglichkeiten am Handgelenk, den Ellenbogen und in der Schulter. Beide Ellenbogen sind als schräg geschnittene Drehgelenke ausgeführt unterscheiden sich aber in der Grundposition. Weiterlesen

Das tolle an Star Wars sind die vielen kleinen Hintergrundgeschichten, die manchmal in den Filmen angedeutet wurden um dann später in Romanen oder Comics weitergesponnen zu werden. Es gibt kaum einen Moment in den Filmen, welcher nicht auf diese Weise mit weiterem Leben erfüllt wurde. So wird manch kleines Drama der Filme erst im Nachhinein für den Fan erspürbar. Zum Beispiel jenes der hier besprochenen Figur.

Malakili, Jabbas Rancor-Hüter

Man stelle sich vor, dass man ein armes von seinem Herrchen getrenntes Tierchen findet. Man selbst hat nicht die Mittel es zu versorgen, zu hegen und zu pflegen. Man befindet sich aber in der Anstellung bei einem wohlhabenden Wesen, für den der Unterhalt eines Tierchens kein Problem darstellt. Nur leider ist dieses wohlhabende Wesen nicht von einem friedlichen Gemüt. Es willigt ein, für die Unkosten des Tieres aufzukommen, aber nur unter der Bedingung, dass man selbst für dieses sorgt damit dass Tierchen der Unterhaltung des bösartigen Vorgesetzten dient. Doch der hat kein Interesse an den lieblicheren Zügen dieses Tieres wie sich herausstellt. Man macht also gute Miene zum bösen Spiel und über die Jahre erwächst eine tiefe Bindung zum tierischen Freund. Eines Tages jedoch kommt es zur Tragödie. Weiterlesen

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