Palpatine

Als 2005 die ersten Figuren zu Revenge of the Sith herauskamen hatten die Fans recht bald einen Favoriten erkoren. Es war der Klon-Soldat der Elite-Truppen von Imperator Palpatine mit den roten Markierungen, welche besser unter dem Namen Shock Trooper bekannt sind. Im Film sind sie zu sehen, wie sie den frisch ausgerufenen Imperator nach Mustafar begleiten um den verletzten Darth Vader zu bergen.

Imperator Palpatine und Commander Thire

Die Figur des Shock Troopers war recht bald nur noch schwer zu bekommen und wurde zu deftigen Preisen gehandelt obwohl es nur ein Repaint in der laufenden Produktion des Standardklons war – oder vielleicht auch gerade deswegen, weil dies meist auch bedeutet, dass mindestens eine Variante seltener zu bekommen ist.
Dieser Popularität ist es dann wohl auch zu verdanken, dass Hasbro das Design dieses Troopers in der Vergangenheit mehrfach aufgegriffen hat um einige seiner zahlreichen Eigenkreationen zu erschaffen, welche dem von Hasbro erweiterten Erweiterten Universum entstammen – also in keiner anderen offiziellen Publikation außer den Figurenreihen zu sehen sind. Weiterlesen

So ist das mit der Figurenauspackerei, ist die Figur erst einmal von der Verpackung getrennt, dann wird der Kartentext kaum noch wahrgenommen. So passierte es mir im letzten Monat, dass ich mich irritiert über das Gesicht einer Palpatine-Figur äußerte, die ich dem Film „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ zuordnete. Auf der Karte der Verpackung stand aber ganz eindeutig, dass es sich um eine Figur zu „Das Imperium schlägt zurück“ handelt. Es wird sogar ganz klar beschrieben, dass diese Figur die Szene der Kontaktaufnahme des Imperators mit Darth Vader  auf der Executor darstellt.

Keine Frau mit Affenblick aber entgegen meiner ersten Kritik sehr nah an der Vorlage

In dieser Szene ist er als überlebensgroßes Hologramm zu sehen, welches nur seinen Kopf zeigt. Seit der DVD-Version des Filmes von 2004 spielt den Imperator in dieser Szene Ian McDiarmid, welcher damit in allen Filmen den Anführer des Galaktischen Imperiums verkörpert. Doch vor der DVD-Version stellte in einer wesentlich kürzeren Szene  eine ältere Frau deren Augen mit denen eines Schimpansen überblendet wurden den Imperator dar. Und genau diesen Teil aus der Geschichte der Star Wars-Filme wollte man allem Anschein nach mit der aktuellen Figur wiedergeben. So ergeben natürlich die komische Augen, die merkwürdig dunklen Schatten über die Wange und die grünliche Färbung, die ich damals kritisierte viel mehr Sinn. Trotzdem scheint man sich teilweise auch an der Erscheinung McDiarmid orientiert zu haben wodurch ich nicht direkt auf die richtige Lösung kam – ärgerlich aber nun ist’s ja aufgeklärt. Der Faltenwurf der Kaputze passt übrigens auch perfekt zum im Film zu sehenden Antlitz der Schimpansenfrau.

In den letzten vier Figurenbesprechungen ging es um Figuren, die in den „Order 66“-Sets verkauft wurden. So wird es nun endlich Zeit, dass wir im Rahmen dieser Serie auch auf den Urheber des Befehls 66 zu sprechen kommen: Imperator Palpatine. Dieses Set stammt wieder aus der zweiten Serie von 2008 und ist das vierte von sechs. Während die erste Serie nur grob an Episode III angelehnt war und zum Großteil Charaktere beinhaltete, die so nie auf der Leinwand zu sehen waren, hält sich die zweite Serie eher an Comic-Charaktere. Das erklärt auch den etwas höheren Aufwand in fast allen Sets. Leider muss ich gestehen, mich an dem Klon in diesem Set nicht erinnern zu können, obwohl ich den dazugehörigen Comic gelesen habe. Es handelt sich um Commander Vill welcher hier zusammen mit dem Imperator zu sehen ist. Den blauen Markierungen auf seiner Rüstung ist zu entnehmen, dass er Darth Vaders persönlichen Einheit angehört, der 501.

Emperor Palpatine und Commander Vill

Emperor Palpatine und Commander Vill

Aber wie üblich fange ich auch in diesem Artikel nicht mit dem Klon an, sondern mit seiner „Begleiterscheinung“. Diese Palpatine-Figur erschien bereits in dieser Form im Sith Lords Evolutions Set. Allerdings hatte er dort noch eine gesündere Hautfarbe. Hier ist er in einem fiesen grau lackiert wodurch die Figur wirkt als wäre sie aus einem Schwarzweißfilm entsprungen. Das sieht aber nicht unbedingt schlecht aus eher sogar noch dramatischer. Da ich die Vorgängerfigur nicht besitze kann ich nicht beurteilen, welche Farbe mir besser gefallen würde. Das ist einerseits schade, andererseits kann ich so aber auch die anderen Vorzüge der Figur schätzen. Zum Beispiel den wirklich fiesen Gesichtsausdruck oder auch den Einsatz von Stoffkleidern, welche den gut artikulierten Gliedern ein hohes Maß an Beweglichkeit gewährleisten. Und dass, obwohl der Mantel eine Kaputze hat. Weiterlesen

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