Rebel Con

Bastler und Customizer Homecine hat auf seiner Seite einen beeindruckenden Trailer für die Rebel Con veröffentlicht. Wer Homecine nicht kennt, dem sei unbedingt ein Blick auf seine Homepage http://maxx-replicas.jimdo.com empfohlen. Hier kann man Dioramen, Customs und andere Basteleien auf Jedi-Meister-Niveau betrachten. Zu sehen gibt es unglaublich detaillierte Bilder, bei denen es einem nur in den Fingern jucken kann, sich auch einmal an ähnlichen Projekten zu versuchen.

Und wen das dann noch immer nicht überzeugt, der kann sich am 21.09. 2013 auf der Rebel Con in Gelsenkirchen vor Ort diese und andere Basteleien anschauen.

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Im heutigen Teil meines Bauberichts zum Rebel Con-Flyer geht es um die zusätzliche Ausrüstung der beiden Trooper, die ich zusammengestellt und angefertigt habe. Laut Anforderungsprofil für imperiale Bergmänner wurden folgende Dinge benötigt:

  • Werkzeuge
  • Arschleder (Kleidungs und Rüstungsschutz)
  • Kopflampen

All diese Dinge bekommt man normalerweise nicht im normalen Star Wars-Actionfiguren-Sortiment. Sie mußten also anderweitig besorgt oder selbst angefertigt werden. Und wie das geht, das seht ihr im Folgenden.

(Anmerkung: Da sich Bild und textinhalt teilweise überschneiden findet ihr die Bilder dieses Mal am Ende des Textes.)

Werkzeuge

Wie immer, wenn ich zusätzliche Requisiten für meine Bilder benötige habe ich auch in diesem Fall wieder auf die Zubehörpalette von Playmobil zurückgegriffen. Entweder besorgt man sich im Handel ein Set, welches Thematisch passt, oder man schaut z.B. bei Ebay, ob man loses Material zur Verwendung findet. In diesem Fall bin ich bei Ebay fündig geworden und habe mit allerlei loses Baustellen-Zubehör ersteigert, bei dem unter anderem Spitzhacken, Schaufeln, eine Kiepe und eine Schubkarre enthalten waren. Weiterhin waren noch so merkwürdige Kunstoffbrocken enthalten, die wie Stein aussahen und prima in mein Bild passten.
Um die einfarbig grauen Spitzhacken und die Schaufeln noch etwas mehr an meine Figuren anzupassen habe ich sie später noch zusätzlich mit Modellbaufarbe etwas realistischer eingefärbt. Und die Leiter habe ich, wie auch die Stands, die manchmal in den Bildern zu erkennen sind bei „Marauder Gun-Runners“ bestellt. Näheres dazu auch in meinen Behind-The-Scenes-Artikel zur fünften Spielzeugtruppen-Folge , in der sie schon eine tragende Rolle gespielt hat.

Arschleder

So! „Arschleder“ schreibe ich jetzt das allerletzte Mal! Aber es war nunmal explizit so in der Motividee bezeichnet und gewünscht und ist eine absolut gängige Bezeichnung, für dieses Schutzleder, den die Bergleute unter Tage tragen, wenn sie durch die engen Gänge rutschen um ihrer Arbeit nachzugehen. So ein Leder zeichnet sich vor allem durch eine dreieckige Form aus und wird in der Regel über dem Hinterteil getragen.
Und wie bekommt man so etwas nun an eine Actionfigur ohne sie umzubauen oder durch Kleber zu beschädigen?
Mein Lösungsansatz entspricht eigentlich genau dem, wie man dieses Schutzleder auch in der Realität tragen würde: Einfach an einem Gürtel.
Zuerst hatte ich probiert, ein Leder durch diese durchsichtigen Plastikgummis zu befestigen, mit denen die meisten Figuren in ihren Verpackungen gehalten werden. Das sah aber merkwürdig aus und hielt auch nicht sehr gut. Also habe ich letztendlich für den Gürtel etwas Pappe aus einem Schokoreis-Frühstückscerealien-Karton geschnitten, den ich zu einen passenden Ring geformt und mit Klebefilm zusammengeklebt habe. Daran wiederum habe ich ein kleines Lederdreieck aus einem alten Hosenflicken geklebt. Anfangs war das Leder übrigens noch dicker und schwarz, weil ich nichts anderes zur Hand hatte, bis mir dann eine Hosenflickerin aus dem Freundeskreis mit diesem hervorragenden Material aushelfen konnte.

Kopflampen

Bis ich wußte, wie ich die beiden Kopflampen herstelle, hat es einige Versuche gebraucht. Mir war weder klar, wie ich sie herstellen sollte, wie sie aussehen könnten und wie ich sie an den Figuren befestigen sollte. Eine erste Idee kam vom Durchde, der vorschlug Trinkgläser der Cantina-Aliens für die Lampen zu verwenden. Ich habe also ein solches Glas genommen und leicht mit Alufolie umwickelt um das Lampengehäuse darzustellen. Dieses Konstrukt habe ich dann mit Wachs am Trooper befestigt. Da das Glas jedoch sehr hoch ist, konnte man es nur von vorne aufnehmen, damit es einigermaßen gut wirkte. Ein weiterer Nachteil war, dass es immer wieder aus der Aluminiumfolie herausfiel. Dieses Problem hätte man möglicherweise lösen können, aber das störende Aussehen sprach gegen eine Verwendung.
Die nächste Lösung, die ich ausprobiert hatte, bestand aus einem kleinen, rot-transparenten, runden Legostein, den ich mit Farbe so bemalt hatte, dass er ein wenig aussah, wie eine Lampe mit Gehäuse. Diesen Stein, habe ich dann auf einen dünnen Pappring geklebt, den ich genauso, wie den oben beschrieben Gürtel angefertigt hatte. Davon habe ich sogar zwei Lampen gebastelt und dann aber auch diese Idee verworfen. Zu diesem Zeitpunkt fing ich nämlich an, mit der Beleuchtung meiner Szene zu experimentieren, die auf einigen Bildern schon recht gut zur Geltung kam. Hätte ich dann aber meinen Figuren Lampen aufgesetzt, die nicht leuchteten, dann hätte das sehr langweilig ausgesehen. Also musste richtiges Licht her.
Letzendlich sind die Kopflampen zwei gelbe 3mm-Dioden mit silber bemaltem Schrumpfschlauch als Gehäuse. Die Dioden-Kontakte habe ich schwarz bemalt habe, denn sie stellen gleichzeitig das Kopfband der Lampen dar. Anfangs hatte ich sie noch mit Schrumpfschlauch versehen, aber selbst mit dem dünnen Schlauch war das Band schon zu massiv, weswegen ich auf die bemalte Variante umgeschwenkt bin.
Auch die Wahl des Kabels war nicht unwichtig. Zu Anfang war ich der Meinung, dass mir stabiler Klingeldraht die Möglichkeit geben würde, den Draht starr und verdeckt hinter den Figuren aus der Szene zu führen. Das gelang aber nicht. Immer schwebten die Lampen leicht über den Köpfen oder der starre Stiel, der durch das Kabel entstand, warf die Figuren um. Letztendlich habe ich sehr dünne (0,4 mm), flexible Litze verwendet, die ich dann am Hinterkopf der Figuren mit den  Diodenkontakten verlötete. Die Lötstellen habe ich dann mit Schrumfschlauch isoliert und anschließend noch einmal mit einem etwas größeren Schrumschlach zu einem Ring um den Kopf gebunden. Die Kabel konnten dann leicht durch die Höhlendecke aus der Szene geführt werden.
Leider mußte ich hier etwas mogeln, denn die Kabel wurden dann später aus dem fertigen Bild herausretuschiert.

Mit dieser kleinen Beichte möchte ich diesen Bericht erstmal wieder abschließen. Weiter geht es dann nächstes Mal mit Hintergrundinfos zur Figurenauswahl, und der Beleuchtung.

Weiter geht es mit dem zweiten Teil zu meiner kleinen Hintergrundserie für den Rebel Con-Flyer 2013. Wie beim letzten Mal schon angedeutet möchte ich dieses Mal aufschreiben, wie der Hintergrund für meine kleine Bergbauszene entstanden ist.

Ich hatte mir ja einen Terrarium-Hintergrund besorgt, mit dem ich gehofft hatte, auf die Schnelle einen akzeptablen Hintergrund zu bekommen. Dieser Hintergrund war 50×50 cm groß und bestand im Grunde aus strukturierten Styropor mit einem braunen Farbauftrag. Leider war die Fels-Darstellung viel zu grob für meine kleinen Figuren und den geringen Fotoausschnitt. Obendrein konnte mit nur einer Fläche die Enge eines Stollens nicht glaubwürdig dargestellt werden.

Der Terrariumhintergrund bringt im Testbild nicht die gewünschte Wirkung

Der Terrariumhintergrund bringt im Testbild nicht die gewünschte Wirkung

Das Ziel war also eine Felsstruktur für oben, unten, an den Seiten und auch teilweise im Vordergrund zu erzeugen, damit es wirkt, wie ein Ausschnitt des fiktiven imperialen Lebens unter Tage. Außerdem sollte es möglich sein, im Hintergrund meiner Szene einen Durchbruch darzustellen, durch den ein mysteriöser Lichtschein dringen konnte. Weiterhin sollte das Bild voll ausgefüllt sein um möglichst wenig Flächen mit noch mehr Aufwand füllen zu müssen.

Ich glaube bei der Diskussion hierüber haben Durchde und ich festgelegt, den Flyer wie in den vorherigen Jahren auch, im Querformat auszuführen und ich wollte dann sehen, das gegebene Seitenverhältnis möglichst effektiv zu nutzen. Um keine Arbeit zu verschenken, habe ich mir einen Holzkasten geschnappt, in dem ich sonst immer meiner Bastelutensilien verwahre und habe ihn mit Papier, Bleistift und Schere grob in einen Stollen verwandelt und mit den Figuren ein paar Bilder angefertigt. Ich habe im Hintergrund den Spalt gezeichnet und drum herum einen zackigen Rahmen ausgeschnitten. Letztendlich war das Ergebnis überzeugend und passte sogar in ein grobes Layout, welches ich von den alten Flyern kopiert hatte. So konnte es weitergehen.

Der Rohbau

Zuerst habe ich aus einer großen, 3 cm dicken Styropor-Platte aus dem Baumarkt vier kleine Platten geschnitten, mit denen ich die Innenmaße meines Holzkastens nachbilden konnte. Zum Schneiden habe ich ein scharfes Cutter-Messer verwendet. Der Styropor hat zwar geflockt, aber nicht in dem Maße, wie ich es anfangs befürchtet hatte (Bedeutet: Styroporflocken sind nach einfacher RFeinigung nicht mehr aufzufinden). In die Rückwand habe ich dann direkt grob den Spalt für den Durchbruch eingeschnitten. Nun hatte ich einen rechteckigen Kasten, mit einem Loch in der Rückwand. Damit das ganze nun Struktur bekommt, habe ich kleinere Styroporteile wellenförmig ausgeschnitten und anschließend mit einer facettierten Oberfläche versehen. Dies gestaltet sich überraschend einfach, wenn man mit den Cuttermesser in verschiedenen Winkeln und Ebenen V-Förmig einschneidet und so kleine Keile von Material von der Oberfläche entfernt.
Anschließend habe ich diese Teile mit Zahnstochern auf der Innenseite des Kastens befestigt. Zahnstocher sind optimal, weil man die Einzelteile immer mal wieder abnehmen kann um sie an angrenzende Teile anzupassen und zu optimieren. Ich habe letzten Endes sogar überhaupt keinen Kleber benötigt und alles mit Zahnstochern fixiert. Wenn man diese immer verschränkt zueinander einsticht bekommt man schon eine ausgesprochen sichere Verbindung, die man dann anschließend mit der Gips-Modelage fixieren kann.
Da ich nicht genau wusste  wo später die Figuren stehen würden habe ich den Boden weitestgehend eben gestaltet und nur ein einzelnes kleines Felsplateau angebracht.

Die Oberflächengestaltung

Für die Oberflächenarbeiten hatte ich eine Tube Instant-Spachtel auserkoren, die schon seit längerem bei mir herumstand. Das Zeug funktionierte aber nicht zufriedenstellend, da es sich nicht sehr dünn auftragen ließ und zu schnell trocknete. Ich habe dann später auf normalen Gips umgestellt. Zu Anfang wollte ich noch einen Spachtel zum Auftragen verwenden, das funktionierte aber auch nicht, so dass ich recht schnell auf den spitzen Zeigefinger umstieg, der auch in die kleinsten Ecken kam. Um neben meinen Styroporfelsen noch ein paar kleinere Strukturen unterzubringen, habe ich noch kleine Steinchen in Spalten und Ecken gedrückt, mit denen dies recht schnell zu erledigen war. Draußen lag zu der Zeit Schnee und alles war nass und ekelig, also habe ich kleine, lila Dekosteinchen verwendet, die hier enefalls noch von einem anderen Projekt herumlagen. Eine gute Handvoll von Nachbars Kiesweg sollte aber das gleiche Resultat bringen.
Dem Boden habe ich weitestgehend eben belassen. Ich habe lediglich dünn Gips aufgetragen und dann mit einem Zahnstocher kleine unregelmäßige Rillen eingeprägt. Dadurch sollten meine Figuren möglichst sicher ohne Hilfsmittel stehen. Denn entweder wären Standhilfen im Bild aufgefallen, oder sie hätten meine Kulisse zerstört. Erst für mein zweites Motiv habe ich für solche Fälle eine optimale Hilfe gefunden, aber dazu später.

Die Farbgebung

Mit der Farbe hätte ich mir fast meine ganze Arbeit zerstören können, zum Glück ist es nochmal recht glimpflich abgegangen. Ich hatte mir nämlich der Einfachheit halber im Baumarkt eine kleine Dose mattschwarzen Sprühlack besorgt – Hausmarke – die Günstige. Und damit fing der Ärger schon an, denn ich bekam den Sprühkopf einfach nicht betätigt. Erst mit leichter Gewalt fing er an zu sprotzeln und zu sprühen. Ein Teil der Farbe ging in feinem Nebel, so wie es sich gehört, in meine Kulisse, ein anderer Teil lief unter dem Sprühkopf mein Handgelenk hinunter und tropfte überall hin.
Zum Glück hatte ich draußen gearbeitet und alles relativ gut abgedeckt. Aber es war schon recht dunkel und ich konnte lediglich erkennen, dass die vormals weiße Fläche nun ausreichend schwarz war. So hinterließ ich alles zum Trockenen und schaute es mir zwei Tage später wieder an.
Und ich erlebte eine ziemliche Überraschung. Denn, was ich eigentlich wusste  aber irgendwie nicht bedacht hatte, war, dass die im Lack enthaltenen Lösungsmittel natürlich auch den Styropor angriffen. Der hätte eigentlich durch den Gips geschützt sein müssen. Diesen hatten ich aber an vielen Stellen sehr dünn aufgetragen, so dass überall kleine Hohlstellen entstanden waren, an denen der dünne Gips nachgab, wegbröckelte und weiße Stellen hinterließ. Ich war völlig entsetzt und machte mit dem Handy viele Detailfotos. Weil der Lack noch immer stark roch und ja nun noch Ausbesserungsarbeiten anstanden, nahm ich erstmal nichts mit in die Wohnung. Zu Hause angekommen, schaute ich mir dann die Fotos an –  Wie ärgerlich, dachte ich mir, jetzt sieht man all diese Schrottstellen noch nicht einmal auf den Bildern. Ich wollte dem Durchde ja zeigen, warum ich noch länger für meine Kulisse brauchen würde. – Erst später, unter anderem aufgrund des Zuredens von Freunden und Durchde, denen ich die Bilder gezeigt hatte, kwurde auch mir endlich bewusst  dass es doch ein Vorteil ist, wenn man die Mängel im Foto nicht sieht. Und selbst die kleinen Stellen, wo doch Schäden zu sehen sind, lassen die ganze Felslandschaft nur noch natürlicher erscheinen. Ich hatte einfach viel zu sehr einen Maßstab angesetzt, der für Dioramen oder Schaustücke vielleicht korrekt wäre, für mein Foto aber nicht.
Ursprünglich war übrigens noch gedacht mit Ölkreide Akzente auf meine Felslandschaft zu setzen. Da aber der Lack unterschiedlich deckend aufgetragen war, konnte ich auch hierauf verzichten.
Mein Fazit aus diesem Geschehen: Manchmal können ein paar Tage oder ein paar Meter Abstand zum Gegenstand den Blick darauf vollständig ändern und man sollte sich solche Momente und gute Ratschläge immer mal wieder gönnen.

In den Bildern in diesem Artikel sind die Figuren teilweise schon in Vorstufen ihrer Bergmannsausrüstung zu sehen. Wen interessiert, welche Materialien ich dafür verwendet habe und wie ich die Grubenlampen im endgültigen Bild umgesetzt habe, der sollte den nächsten Artikel an dieser Stelle auf keinen Fall verpassen.

In alter Tradition möchte ich es natürlich nicht versäumen auch für die Entstehung der Rebel Con-Flyer ein klein wenig Hintergrundmaterial zu zeigen. Oft finden sich ja doch kleine Tipps, die man für eigene Bastelprojekte verwenden kann. Da ich fast jeden einzelnen Schritt (den ich in meinen Augen oftmals schon als Erfolg wahrgenommen hatte), direkt per Mail mit Durchde kommuniziert habe, kann ich hier sogar einige meiner Gedanken wiedergeben, die rückblickend ganz interessant sein mögen, da einiges dann ja doch ganz anders, als geplant umgesetzt wurde.

In diesem Artikel soll es um die Planungsphase gehen zu der ich unter anderem meine allerersten Entwürfe und ein paar Tests mir Requisiten und Hintergründen zeige.

So ging’s los

Ich habe heute länger suchen müssen um herauszufinden, wann ich überhaupt mit dem Flyer angefangen bin. Das ist nämlich schon eine ganze Weile her. Genau genommen habe ich Anfang Januar einfach mal so ein paar Bilder gemacht, bei denen ich mir noch nicht sicher war, was sie darstellen sollten. Möglicherweise einen neuen Spielzeugtruppen-Comic, ein Werbebanner oder eine Art Poster. Ich hatte mir extra von meinem Patenkind eine kleine Plastik-Drei ausgeliehen um auf die dritte Rebel Con hinzuweisen. Erstaunlicherweise hat das Bild schon ein wenig von der Partystimmung, die ich später für die Flyer-Rückseite inszeniert habe. Ich habe aber auch bemerkt, dass hier noch einiges an der Kulisse zu arbeiten wäre, da ein einfacher Papphintergrund irgendwie nicht zur Geltung kam. Kaum war ich also mit diesen Überlegungen angefangen, da schrieb mich der Durchde am 12 Januar an und fragte, ob ich nicht Lust hätte Banner für die Con zu fotografieren. Na, und da habe ich mich natürlich kein weiteres Mal bitten lassen, zumal er andeutete bereits Motivideen zu haben.

 

Diese sahen wie folgt aus:

Mail vom 14. Januar von Durchde:

„… Wir hätten gerne einen beidseitigen Flyer. Auf der einen Seite fänden wir eine „Unter Tage“ Szene cool. Trooper mit mit Arschleder http://de.wikipedia.org/wiki/Arschleder
Grubenlampe, Spitzhacke erreichen einen Durchbruch.
Die andere Seite: Party Atmosphäre auf der linken Wandseite brökeln die Steine und die Trooper schauen hindurch.
Ließe sich so etwas in der Art realisieren ?  …“

Erste Entwürfe

Ich habe zugesagt und direkt mal zwei Entwürfe skizziert und beschrieben. Im nachhinein muss ich sagen, dass ich mir manches zu einfach vorgestellt hatte. Und einiges ist dann ohnehin in der weiteren Diskussion weggefallen. Wie z.B. dieser unnütze Sandaufbau, der aber möglicherweise interessant anzusehen gewesen wäre.

Meine Ideen zur Vorderseite:

Der Entwurf für einen Flyer im Hochformat

– Für das Motiv würde vermutlich am besten ein Querformat passen. Für Flyer ist das vermutlich unüblich, weswegen ich ein Hochformat verwende- Im unteren Bereich befindet sich die Höhle/Bergbau. Dafür werde ich im Hintergrund eine Felswand haben, ein paar Steine und vielleicht finde ich noch irgendwelche Spielzeug-/Dekokristalle. Im Vordergrund versuche ich eine Art Rahmen zu bewerkstelligen, der wie ein Ausbruch erscheint, durch den der Betrachter die Szene wahrnimmt (Keine Ahnung, wie, da werde ich evtl. etwas modellieren müssen) Die Farbe für all das Gestein ist schwarz bis dunkelgrau

– das Motiv besteht aus zwei Troopern, etwas Werkzeug (Spaten, Spitzhacken, Leiter,…) und einem dunklen oder mysteriös leuchtenden Spalt/Durchbruch im Hintergrundmaterial

– Der obere Bereich könnte mit Text gefüllt sein. Damit’s nicht so langweilig ist, würde ich versuchen hier einen Bodenschnitt darzustellen mit verschütteten Zeugen vergangener Schlachten/Cons (Droidenteile/ Lichtschwerter/Blaster/Vaderhelm/Knochen/…).
Dazu verwende ich Sand hinter einer hoffentlich reflexlos fotografierten Glasscheibe. Den Sand werde ich im nachhinein versuchen, digital extrem dunkelgrau bis schwarz im Verlauf zu färben – Alternativ wird dieser Bereich vollständig schwarz

– oben käme dann das Logo hinein, welches den Farbverlauf des Sandes nun so weit aufgenommen hat, dass der Hintergrund hier vollständig schwarz ist.

 

Natürlich hatte ich damals auch schon einen Entwurf für die Rückseite angefertigt und äußerst leichtfertig darüber schwadroniert, wie ich mir das Ganze denn vorstelle. In einem späteren Baubericht werde ich sicher nochmal auf diese Worte zurückkommen.

Entwurf für die Rückseite im Hochformat

Der Aufbau sollte hier nicht so schwierig ausfallen, wie bei der Höhlengeschichte. Hier würde ich einen Hintergrund mit echter aber miniaturisierter Tapete verwenden …

Auch der Durchbruch wird echt werden.
Dazu kommt ein Tisch mit meinen kleinen Star Fleet Figuren und dann viele andere Figuren in bunter Auswahl (Vintage, Prequel, Sequel, möglicherweise TCW)
Ob ich dort wirklich die Lichterkette aufhänge, oder ob das zu weihnachtlich wirkt, muss ich nochmal schauen.
Erste Rückschläge
Wer jetzt aufmerksam gelesen hat, dem wird das Wort „schwierig“ aufgefallen sein. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nämlich schon ein wenig herumexperimentiert und mir einen Terrariumhintergrund organisiert, mit dem ich meinen Bergbauschacht darstellen wollte. Mein Fazit damals:
„Lösung „Einfach“ mit einem Terrarium-Hintergrund hat schon was, nur leider kein Bergbau-Feeling.“

Mir war also klar, dass ich doch noch handwerklich tätig werden müsste. Und ich hatte noch überhaupt keine Idee wie ich das anpacken sollte. Gelöst habe ich das Problem bekanntlich, aber dazu mehr in meinem nächsten Baubericht.

Bevor morgen wieder eine neue Folge der Spielzeugtruppen beim Rebellenstuetzpunkt erscheint, will ich heute noch schnell das Behind-The-Scenes zur nunmehr vorletzten Folge loswerden.
Diese Folge hat eine bewegte Entstehungsgeschichte, weswegen ich hier die Story in einigen Vorstadien zeigen möchte. Wer weiß, vielleicht gefällt euch ja eine ganz andere Version, als die, die letztendlich veröffentlich wurde.
Natürlich gehe ich dabei natürlich wieder ein wenig auf Probleme beim Fotografieren ein, wie ich es ja auch schon im letzten Behind-The-Scenes angefangen habe. Außerdem gibt es wieder einmal ein wenig Hintergrundmaterial, die übliche Figurenbeschreibung und einen Blooper – also eine Panne während der Aufnahmen zu diesem Strip. Weiterlesen

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