Sammlung

Wenn man sammelt, dann sollte man sich sein Fachgebiet einschränken, ansonsten verliert man den Überblick. Aus diesem Grunde habe ich mich irgendwann auf die 3 3/4″ Action-Figuren von Hasbro bzw. Kenner festgelegt. Hier könnte man zwar auch noch Unterteilungen setzen, ich komme aber bisher recht gut damit klar, alle zu sammeln – das soll heißen: Noch habe ich Platz. Einzig die Fahrzeuge kaufe ich schweren Herzens nicht mehr.
Bei einigen wirklich tollen Stücken oder Schnäppchen kann ich dann dennoch nicht an mich halten. So habe ich mal die ersten 12″ Figuren von Sideshow gekauft, besitze auch alte 12″-Figuren von Hasbro, Statuen von Kotobukiya, Micromachines, etc.

Vor einigen Tagen bekam ich Zuwachs aus einem Gebiet, welches ich bisher völlig ausgeklammert hatte nämlich aus der Serie der Star Wars Miniatures von Wizards of the Coast. Dies ergab sich vor ein paar Wochen, als ich von einem Freund ein Exemplar geschenkt bekam.
Diese Figuren sind kaum mehr als zwei Zentimeter hoch und deswegen wirkten sie auf mich in Bildern immer etwas schwammig. Man muss aber bedenken, dass fast jedes Bild der Figur eine Vergrößerung ist. Hat man die Figur erst einmal in den Händen bemerkt man, welcher unglaubliche Detailreichtum sich hier auf kleinstem Raum findet.
Meine Figur, Quinlan Vos (Infiltrator) könnte damit vielleicht der Grundstein eines neuen Sammelgebietes sein. Ich muss mal schauen – Momentan fehlt mir leider ein wenig die Präsentationsmöglichkeit. Zwischen den Actionfiguren passt sie nicht, frei stehen lassen will ich das kleine Figürchen nicht und so steht sie nun in der Vitrine zwischen meinen 12″-Sideshows. Größer könnte der Kontrast kaum sein.

Eine Frage, die jeden Sammler beschäftigt ist die, wie man seine Schätze ordentlich staut und zudem noch ansprechend präsentiert. Meinen aktuellen Umbau zum Anlass nehmend möchte ich dazu heute etwas schreiben und gleichzeitig einen detaillierteren Einblick auf den aktuellen Stand meiner Sammlung und ihr Wachstum gewähren. Dazu bin ich in mein Fotoarchiv hinabgestiegen und habe ein paar Vergleichsbilder aus der Vergangenheit hervorgekramt.
Als ich 1998 mit dem Sammeln von Action-Figuren begann, war mir noch nicht bewusst, welches Ausmaß dieses Hobby annehmen würde. Doch bereits Mitte 1999 hatte ich so viele Püppies, dass ich in meinem Jugendzimmer ein neues Regal aufbauen musste. Dieses Regal reichte ungefähr zwei Jahre bis zum Höhepunkt der „Power of the Jedi“-Reihe. Da war es dann voll und ich baute in den folgenden Jahren in jede freie Ecke ein neues Regal.

Meine Sammlung 2002 in meinem Jugendzimmer (schnelle Montage zweier Bilder)

Meine Sammlung 2002 in meinem Jugendzimmer (schnelle Montage zweier Bilder)

Auch die Sammlung der Comics und Taschenbücher wuchs parallel stetig mit. So war es eine Erleichterung, als ich Anfang 2004 auszog und in einem Zimmer drei große, deckenhohe Billy-Regale von Ikea installieren konnte. Diese Regale boten mit einem kleinen Anbau genug Stauraum für alles – nicht nur die Figuren. Weiterlesen

Vor fast einem Monat habe ich angekündigt an dieser Stelle meine Evolutions-Sets zu besprechen. Darauf gefolgt ist aber recht wenig. Gerade einmal das erste Set konnte ich besprechen. Und woran liegt’s?
Nun, geht es der Sammlung schlecht, dann hat auch der Sammler nicht viel zu lachen. Und meine Sammlung ist momentan krank. Nun ist meiner Sammlung nichts Gefährliches widerfahren, aber sie platzt mal wieder aus allen Fugen. Ich hatte in meinen Regalen mal wieder keinen Platz neue Figuren hinzuzufügen. Meinen letzten Einkauf konnte ich gerade noch so eben in die letzten Lücken stopfen. So ist in mir der Entschluss gereift, mein Regalsystem weiter umzubauen, dazu aber mehr in einem späteren Artikel.

Püppies beim Arzt: "Der Nächste Bitte!"

Püppies beim Arzt: "Der Nächste Bitte!"

So habe ich schon vor mehreren Tage eines meiner Billy-Regale komplett geräumt und abgebaut um Platz für neue, hoffentlich optimierte Stellplätze zu schaffen. Das „Hoffentlich“ ist wichtig in diesem Satz, denn wie immer bei meinen Umbauten weiß ich erst später, ob ich wirklich mehr Figuren als vorher unterbringen kann oder nicht. In der Vergangenheit hatte ich zwar jedes Mal Glück, aber diesmal fällt der Umbau weitaus weniger umfangreich aus, als in der Vergangenheit und das macht mich etwas unruhig. Weiterlesen

Ich möchte mich heute – bin regelmäßiger Besucher dieses Blogs – als Gastschreiber an dieser Stelle verewigen. Und meine größe Hoffnung ist, dass ich so neutral wie möglich schreibe, so dass der Chef vom Ganzen hier weder einzelne Textzeilen noch den ganzen Artikel löscht.

Nun, ich durfte, nach Meinungen einer einzelnen Person, kurzfristig und überraschend das Gästezimmer (auch genannt: Püppistube oder Kinderzimmer) von Jornle nutzen. Hier konnten wir (meine bessere Häfte war mit) ins Reich von Star Wars eintauchen. Geträumt habe ich nicht davon, soviel vorweg.

Hunderte Figuren, von Han Solo über Boba Fett zu Luke Skywalker. Alle Größen, alle Spielarten. Der Mann hat wirklich sehr, und damit meine ich seeeeehr viel Geld für seine Sammlung ausgegeben. Aus meiner Sicht der absolute Wahnsinn, aber gut – verrückt ist doch irgendwie jeder auf seine Art. Ich bin nicht wirklich Fan und habe maximal die sechs Filme geschaut ohne die Geschichte und das drumherum zu kennen oder gar zu verstehen. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen: Star Wars ist wohl so etwas wie Kult.

Jetzt fragt sich bestimmt der ein oder andere, was will der uns hier eigentlich mitteilen. Eigentlich nichts, oder? Doch! Aber das hat nichts mit einem langen Roman zu tun, sondern vielmehr – und die Chance hatte ich während der Zeit genutzt – euch liebe Leser einen Einblick in diese Sammlung geben. Voilà …


Bitte verzeiht mir die schlechte Qualität. Das iPhone macht keine besseren Bilder. Außerdem war es direkt nach dem Aufwachen!

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