Werbung

In den letzten Jahren hatte ich fast täglich das Vergnügen, mit der S-Bahn nach Hamburg zu fahren. Die auffälligsten Mitreisenden waren dabei zwei Gruppen. Zum einen Mädels mit Mobiltelefon und zum anderen Kumpels.

Die Mädels fallen meist dadurch auf, dass sie, während sie sich über ihr Mobiltelefon mit ihren Müttern oder besten Freundinnen austauschen, die vertraulichsten Gesprächsthemen in größtmöglicher Öffentlichkeit darstellen.
„Ey, schwör, dass du’s nicht weitererzählst, die wollte nur mit ihm ins Bett, ich schwör dir, ey.“
Die besagten Mädels gehörten fast grundsätzlich einer sehr verschworenen Gemeinschaft an.

Die andere Gruppe, die Kumpels, unterhielten sich meist über ihre Musikkarriere rap-technischer Natur, ihre Arbeit oder aber über die oben beschriebenen Mädels. Und zwar über beide, also diejenige diesseits und diejenige jenseits des Mobilfunknetzes. Wobei es sich bei der einen durchaus auch um die Mutter der anderen handeln könnte, aber auch das schrieb ich ja bereits.

Nun, ich habe eben wieder Werbefernsehen geguckt und bei einem Spot für Becel-Margarine stutzen müssen. Das Zeug ist ja nun gut für mein Herzalter. Das sagt dann auch der Sprecher dort: „Für ein jüngeres Herzalter.“
Ich mit meiner S-Bahn-Vorschädigung verstehe aber immer nur: „Für ein jüngeres Herz, Alter!“ Weiterlesen

Wie an dieser Stelle schon freudig bemerkt und kundgetan, geht es ja im November mit einer neuen Stromberg-Staffel weiter. Genauer am 3. November. Bisher wurde bereits verlautbart, dass Stromberg das bekannte Büro der Capitol-Versicherung verläßt und in einer Filiale auf dem Lande seinen Dienst verrichten soll.
In kurzen Spots mit einer Länge ganz knapp an der Wahrnehmungsgrenze macht Pro7 nun Werbung für die Internetseite www.finsdorf.de, dem Juwel der Heide. Hier erfährt man auf einer gräßlichen Webpage im feinsten Retro-Stil vieles über ein Dorf mit AKW, Kneipe und Wanderweg. Zur Einstimmung ein Zitat:

Highlight ist eine der größen Futterwiesen in Deutschland. 20 Hektar feinstes, naturbelassenes Weidegrass wird sie beeindrucken.

Bei dem Örtchen Finsdorf handelt es sich der größten Wahrscheinlichkeit nach also um den Ort, in den Stromberg demnächst versetzt wird. Ist doch auch auf der Internetseite die Werbung für Capitol-Versicherungen großflächig angebracht. Wie dort zu lesen ist, wird auch Finsdorf bald eine Filiale bekommen.

Jetzt heißt’s für mich nur noch: Erwartungen niedrig halten, Ausdauer und Vorfreude bewahren – Nur noch wenige Wochen!
Und das Tollste: Nur wenige Tage drauf, am 8.11. beginnt auch die zweite Staffel von „The Clone Wars“!

Bei Kopfhörern bzw. Ohrhörern habe ich immer große Probleme. Als die Dinger aufkamen, waren es ja immer diese kleinen Dinger mit einem Teller in ca. einem Zentimeter Durchmesser, welche sich in den „Ohrnamenten“, diese kringeligen Formen, die man im Ohr hat festsetzen sollte. Bei mir hat sich das nie festgesetzt, die Ohren waren wohl nicht kringelig genug. Das war immer ein solcher Balanceakt, dass Fortbewegung mit Ohrhörern nie möglich war.
Dann kamen vor einiger Zeit diese In-Ear-Lösungen auf den Markt, welche für mich den Vorteil haben, dass sie direkt im Gehörgang befestigt werden. In wie weit das der Gesundheit zuträglich ist, darüber möchte ich lieber nicht nachdenken, aber die Ohrhörer haben besser gehalten. Damals kaufte ich mir die Philips Ohrhörer SHE 9500 und war relativ zufrieden damit. Dabei waren auch Ohrkappen in drei verschiedenen Größen. Gepasst hat nur die kleinste Größe. Nur leider hat sich das Kabel immer durch die Haftreibung an der Kleidung beim Tragen und während Bewegungen gespannt. Hierdurch wurden die Ohrhörer dann leider doch wieder nach einer Weile aus den Ohren gezogen. Dies war einer der Nachteile des ansonsten recht angenehmen, weichen und flexiblen Kunststoffes bzw. Gummis der Kabelisolierung.
Weiterlesen

Das erste Mal von der Fotografie-Methode des Tilt-Shiftings habe ich in einem Artikel von caschy gelesen. Hierbei wird die Unschärfe und die Farbe eines Fotos so manipuliert, dass ein Effekt entsteht, welcher mit einer Modellbau-Fotografie vergleichbar wäre. Nun gibt es einen aktuellen Werbespot von der Telekom, welcher das gleiche Verfahren verwendet.

Da wollte ich doch mal testen ob ich das auch kann und habe noch einmal meine Bilder aus dem letzten Urlaub in Cottbus hervorgekramt.

In meinem Mail-Postfach finden sich ständig die tollsten Angebote. Heute schrieb mir Jeffrey, den ich bisher nicht kannte, der mir aber was Feines empfehlen konnte. Zuerst werde ich seine Nachricht im Originalwortlaut wiedergeben:

Betr: Ausdauer unabhaengig vom Alter
Man alter Kollege. Leztes W0chenende war ich in der Diskotek
und hab ne total schoene Lady abgekriegt. Fix ne Pill.e
eingeworfen und sie dann die komplette Nacht durchge..gelt.
Des war das feinste Erfahrung meines Lebenz. Du musst das unbedingt
auch mal abchecken mit den Pillchen.
S0 kannst auch Du die Zeit des Liebes-Spiels genauer k0ntrollieren und
nebenher hast Du damit auch ein dauerhaftes Stehvermoegen
Mehr Informationen: http://www.sachichnich.org
Schoenen Gruss

Erik

Jetzt fragt mich nicht, warum Jeffrey mit dem Namen Erik unterschreibt. Vielleicht stand er noch zu sehr unter dem Eindruck der Party. Das mag auch seine komische Schreibweise erklären. Bei „Durchgegelt“ sind ihm beispielsweise zwei Punkte hineingerutscht. Aber interessant finde ich dieses Medikament schon. Es scheint irgendwie die Haare von Frauen stylingfähiger zu machen, dass das Durchgelen derselben auf einmal eine solche Freude bereitet. Nun habe ich nicht so große Frisierambitionen, dass ich diese Pillen auch mal testen wollte. Nach dem Frisiervorgang scheint sich aber eine recht dauerhafte Frisur zu etablieren. Nur weil ich Jeffrey nicht so gut kenne habe ich aber sicherheitshalber den Link entfernt.

Seitenarchiv

Tag-Cloud